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"Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt, ist sie bei uns falsch verbunden", sagte Rainer Wendt, Verbandschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Handelsblatt Online.

(Quelle: Handelsblatt Online, 18.05.11)

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#AlleFürsKlima bei #FridaysForFuture

Hamburg erlebte am heutigen Freitag die größte aller bisherigen Klima-Demonstrationen. Ich war dabei und versuche das mal in alle Richtungen Revue passieren zu lassen.

Für mich persönlich war es inzwischen die dritte Teilnahme an einer Demo zu diesem Thema. Vor einigen Jahren dachten wohl die meisten noch, dass so ein doch eher abstraktes Thema wie das Klima kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken könnte.

Die erste Demo vor ca. 4 oder 5 Jahren war auch noch ein Versuch, bei typisch regnerisch-diesigem Hamburg-Schmuddel-Wetter, mit Taschenlampen wenigstens eine dünne Menschenkette um die Binnenalster zu bilden, was einigermaßen gelang. Ich erinnere mich sehr gut daran. Da waren es vielleicht 1.000 – 1.500 Leute in Regencapes und mit Schirmen, die noch wie verirrte Glühwürmchen wirkten. Doch es war schon ein kleines, erhellendes Zeichen.

Die zweite Demo fand an gleicher Stelle 1017 im Rahmen der G20 Woche statt. Damals versammelten sich bei bestem Sonnenwetter 25.000 Menschen auf dem Rathausplatz. Wir zogen dann im Bogenmarsch einmal rund um die Binnenalter bis zum Jungfernstieg zurück. Das war schon sehr beeindruckend (s. hier).

Doch der heutige Ansturm war einfach nur gewaltig! Egal in welche Richtung man blickte und so weit man schauen konnte – überall riesige Menschenmassen mit Schildern, Transparenten und Fahnen. Nach offiziellen Angaben waren es mindestens über 70.000 Menschen, die am Jungfernstieg dabei waren. Die Veranstalter sprachen sogar von 100.000 Teilnehmern (hier).

Aufgerufen waren diesmal nicht nur die Schüler der FFF-Bewegung, sondern auch alle anderen Generationen. Es waren außergewöhnlich viele Rentner und Senioren dabei, streikende Arbeiter in ihren gelben Westen (Verdi hatte ebenfalls dazu aufgerufen), sowie Studenten und Azubis. Was mir allerdings auffiel war, dass die Generation der typischen Arbeiter und Angestellten weniger vertreten war. Die hatten wohl deutlich in die Schwanz gekniffen und trauten sich noch nicht ihrem „Arbeitgeber“ klar zu machen, dass das Thema wirklich ALLE etwas angeht und vor allem jede Form von Lohnarbeit zum Problem beiträgt. Das scheint in den meisten Köpfen ohnehin noch nicht angekommen zu sein. Anders die Unternehmen, die schon gezielt in Sachen Natur- und Umweltschutz aktiv sind oder auch die GLS-Bank. Deren Mitarbeiter hatten frei und waren sogar mit Transparenten vor Ort.

Tolle Sprüche auf den Schildern

Umso erfrischender war es zu sehen, dass es mehr Kapitalismus kritische Transparente gab und von mir bislang unbekannten, jugendlichen Aktivisten-Gruppen (Young Struggle) aufklärende Flyer und Infos verteilt wurden. Echter, also nachhaltiger Naturschutz, geht generell nur antikapitalistisch. In der Theorie gibt es viele Artikel und Bücher dazu, die sachlich begründen, warum das so ist. Schon 2011 hatte ich hier in Hamburg (im Centro Sociale) einen wissenschaftlichen Vortrag gehört mit dem Titel „Warum der Kapitalismus die Umwelt zerstören muss“. Ich hatte selbst mehrfach Artikel auf diesen Seiten dazu veröffentlicht (s. hier) und (hier). Den meisten Leuten ist das aber entweder immer noch nicht klar, oder sie wissen das insgeheim ganz genau,  fürchten aber die Konsequenten dieser Einsicht. Ganz anders die moderne Jugend. Man konnte freche, lustige, coole und wahrhaftige Sprüche auf den hoch gehaltenen Schildern lesen. Das machte wirklich Spaß! Ich hab viel fotografiert. Hier eine kleine Auswahl an Schnappschüssen: (Solution) (Rettet die Umwelt)(Rettet den Planeten)(Tempo des Klimaschutzes)(Omas gegen Klima-Haie)(Solidarität fürs Klima) (Kriege sind völlig unterschätze Naturzerstörer) (Alarmstufe Rot) (Burn capitalism)(Grünkohl statt Braunkohle) (Global Warming) (Die Zeit für Insekten läuft ab)(Rentner für die Zukunft der Jugend)(Wir sind jung)(Klimaerwärmung schmeckt uns nicht) (Kein Planet B) (White Christmas) (Kohle ist kein Grund zum Anbaggern)(Rettet den Schneemann)(keine Zeit)(Eurer Profit zerstört unsere Zukunft)(Niemand hat die Absicht…)(Don`t Wait For The Doctor)

Niemand müsste die Wahrheit fürchten, denn die Lösungsideen existieren längst. Nur die Profiteure des heutigen Systems haben Angst vor der Wahrheit.

Landesweite und weltweite Proteste

#AlleFürsKlima 20.09.2019 Greta ThunbergHamburg war bei weitem nicht allein. Anderswo war der Andrang noch größer. Allein in Berlin forderten sogar 270.000 Leute den Klimaschutz ein (s. hier) und (hier). Ganz im Süden, in Freiburg waren 30.000 Leute dabei (s. Video). Bundesweit waren heute 575 Demonstrationen in allen größeren Städten des Landes angemeldet (s. hier). Offiziell sollen insgesamt 1,4  Millionen Menschen hierzulande auf der Straße gewesen sein… International dürften es auf jeden Fall mehrere Millionen Demonstranten gewesen sein. Die 2019 als Schüler-Demos ins Leben gerufenen Proteste sind heute weltweit förmlich explodiert. Ganze 159 Länder beteiligten sich. Allein in Sydney/Australien waren 300.000 Menschen dabei (s. hier). Auch dort baute sich das schrittweise auf und wurde immer größer (s. hier). Ursprungsinitiatorin der FFF-Bewegung, die 16jährige Schülerin Greta Thunberg aus Schweden, die derzeit noch immer in den USA weilt, sprach heute vor 250.000 Leuten in New York (s. hier) und (hier) und (hier).

Was bringt der neue Klima-Rettungsplan?

Alle bisherigen Proteste der Klima-Aktivisten verliefen (noch) nach dem Muster, sich friedlich mit Forderungen an die Regierungen zu richten. Noch besteht also scheinbar die Hoffnungen, dass unsere demokratisch gewählten Vertreter nicht mehr nur reden, sondern endlich drastisch-wirksame  Maßnahmen einleiten (denn die braucht es mittlerweile, nach verschlafenen Jahrzehnten des aktiven Nichtstuns), anstatt nur zu reden. Das ist bei genauerer Betrachtung erstaunlich, weil von Seiten der Protestler doch außergewöhnlich nett und sehr entgegenkommend. Die Leute sind inzwischen mit ihrer Geduld fast am Ende und zu Recht stinksauer (s. hier)

In Deutschland sahen die Reaktionen seitens der Bundesregierung bisher nämlich nicht nur sehr bescheiden aus, sondern man klüngelte bis zuletzt mit der Autoindustrie, druckste rum und wehrte Forderungen mit Scheinargumenten ab. (s. Marktinteresse als Ausrede) Sogar an der Gesetzgebung war deutlich zu erkennen, dass man ökologisch orientiertes Handeln nicht bevorzugt. Beispielsweise galten Schwarzfahrer in öffentlichen Verkehrsmitteln als Straftäter, während Falschparken eines KfZ lediglich als Ordnungswidrigkeit behandelt wurde (s. hier)…und das in einer Zeit, in der längst generell darüber debattiert wird, ob man den Nahverkehr nicht gleich generell preisfrei umgestalten soll (s. hier) und (hier) und (hier). Allein daran lässt sich erkennen, wie lange schon die Regierungen in ihrem Denken nicht auf der Höhe der Zeit sind. Wirklich entschlossene Maßnahmen fürs Klima müssten ganz anders aussehen.

#AlleFürsKlima 20.09.2019 Holger RoloffDoch der öffentliche Druck zeigt zumindest erste, kleine Wirkungen. Noch etwas passierte nämlich am heutigen Tag. Die Bundesregierung tagte und beschloss ein sogenanntes „Klimaschutzprogramm 2030“. Taugt das was?

Leider nein. Man meint weiter nur an ein paar kleinen Schräubchen drehen zu müssen, um wieder nur ein paar Feinjustierungen vorzunehmen. Eine wirksame, klare Weichenstellung, eine konsequent am Umweltschutz orientierte Ausrichtung der vorhandenen Einsatzmittel, sähe anders aus. Da würde mir spontan eine lange Liste möglicher Maßnahmen samt Finanzierungsweg einfallen…

Doch schaut man in die ideen- und inhaltslosen Gesichter der offiziellen Regierungsvertreter, dann ist völlig klar, dass denen das Thema nur ein belastender Klotz am Bein ist, aller schöner Worte zum Trotz (s. hier). Das kann nicht nur eine Folge von zu wenig Schlaf sein. Selbst die Kanzlerin räumte auf der abschließenden Pressekonferenz ein, dass all ihre bislang vorschlagenden Maßnahmen die bisherigen Klima-Ziele verfehlten (hier). Jetzt mit dem Klimaschutz „beginnen zu wollen“ (was Angela Merkel/CDU und Olaf Scholz/SPD betonten) entlarvt sich quasi selbst.(s. Wer Umweltprobleme nicht ernst nimmt ist selber ein)

Prompt zerreißt die Presse die Vorschläge und charakterisierte sie ebenfalls vor allem als Geschenke an die jeweilige Wählerklientel (hier) und (hier) und (hier). Es sei ein „Dokument der Mutlosigkeit“. Die Ziele sind also alles andere als „ehrgeizig“ (Kramp-Karrenbauer/CDU). Von „Rückenwind“ durch die Demonstranten (Malu Dreyer/SPD) kann nicht die Rede sein, sondern die Demos machen Druck und damit den Politikern endlich Beine. Von deutlichen Einschnitten bei Industrie, Bauwirtschaft (Betonproduktion), Stahlproduktion und sonstig extrem energieintensiven Bereichen wird erst gar nicht gesprochen. Man spart weiter systematisch aus, wo da das Problem wirklich angepackt werden könnte. So viel zur Wahrhaftigkeit und Glaubwürdigkeit der bürgerlichen Politik.

Grundsätzlicher Denkfehler

Der dahinter liegende intellektuelle Irrtum – wie oben bereits angedeutet – liegt auch in Wahrheit viel tiefer. Das Problem ist dem Kapitalismus quasi kaufmännisch in seine inneren Strukturen eingeschrieben.

Natürlich ist es durchaus möglich, auch unter den heutigen Bedingungen gezielt zu beginnen, in eine nicht-fossil-basierte Energieproduktion zu investieren. Keine Frage. Auch eine CO2 Steuer kann man einführen usw. usf. (s. Probleme vs. Lösungen). All das wird aber nichts grundlegend ändern. Technische Innovationen können zwar hilfreich sein. Technik kann aber das grundsätzliche Problem der wirtschaftlichen Dynamik nicht lösen. Die Technik wird ja selbst im Interesse des Kapitals geschaffen und soll Profite erwirtschaften können. Genau da liegt der Knackpunkt, denn die damit verbundene, exponentielle Dynamik der „Verwertung des Wertes“ (R. Kurz) erfordert ein stetiges Wachstum – was man auch klar an Begriffen wie „Mehrwert“ und „Mehrwertsteuer“ erkennt. Der geschaffene Wert (= Aufwand an menschlicher Arbeit) wird jedes Mal in der abstrakten Monetär-Form festgehalten und im nächsten Verwertungszyklus kommt jeweils eine Schippe oben drauf.

Wachstum ist für das Kapitalverhältnis die zwingend notwendige Rahmenbedingung. Das geht stets einher mit stofflichem Wachstum (s. hier) und Energieverbrauch. Energieeinsparungen an einer Stelle (z.B. einzelnes Auto) werden insgesamt (Gesamtzahl aller produzierten Neuwagen) überkompensiert und somit ad absurdum geführt. Auch der Bau von noch mehr Kreuzfahrtschiffen, Containerriesen, Tankergiganten geht ungebrochen weiter, obwohl sie bekanntermaßen ökologische Dreckschleudern sind und für ein glückliches Leben verzichtbar wären. Die Kapitalseite (Geld verdienen zu müssen) lässt sich nicht entkoppeln von der energetisch-stofflichen Seite (es muss mehr je Zeiteinheit produziert werden).

Sowie der Kapitalismus stagniert oder gar die Wirtschaft sinkt, bekommt er ein Problem. Will man das ändern – was durchaus möglich wäre, um das zu betonen – muss man anfangen zu überlegen, wie man denn aus dem Kapital als willkürlich gesetzten, gesellschaftlichen Zwangs-rahmen rauskommen kann. DAS wäre der eigentliche Beginn der Lösung alle sozialen und ökologischen Probleme. Wie das geht, kann man auf dieser Seite mehrfach nachlesen (s. hier) und (hier).

Eine quasi „grüne Marktwirtschaft“ (politisch: „Green New Deal„) ist deshalb dauerhaft nicht möglich (s. hier) und (hier). Man kann mit marktwirtschaftlichen Mitteln die Probleme der stofflich-ökologischen Ebene nicht sinnvoll lösen, denn der nächste Autokauf wird da schon immer mitgedacht (wie auf der Pressekonferenz von Olaf Scholz ja auch ausdrücklich zu hören). Das Mobilitätskonzept (= Geschäftsmodell) ansich soll nicht angetastet werden. Geld durch Warenproduktion zu verdienen, soll als Prinzip bestehen bleiben. Deshalb werden immer wieder Arbeitsplätze als doch „zu retten“ vorgeschoben, um seit jeher klimaschonende Umweltmaßnahmen auszubremsen. Deshalb muss von allem immer mehr hergestellt und hinterher wieder verschrottet werden, damit bald noch mehr produziert und verkauft werden kann. Was für ein systemsicher Irrsinn…

Noch mehr Druck und Aufklärung notwendig

Deshalb braucht es auf jeden Fall noch mehr Druck und Aufklärung über die gesellschaftlichen Zusammenhäng und darüber noch mehr Entschlossenheit, Zivilcourage und auch zivilen Wider-stand und Ungehorsam im Alltagsleben, um sich nicht bedingungslos dem warenförmigen Arbeitsregime unter-zuordnen. Je mehr Geldwert zyklisch verwertet werden muss, um die Superreichen noch reicher zu machen, desto stärker sind quantitative, zerstörerische Eingriffe in die Natur durch den Arbeitsprozess notwendig. Nur damit alle gut leben können, bräuchte man das nicht. Ich behaupte sogar: fast niemand braucht WIRKLICH einen SUV. Derartige Fahrzeuge werden den Leuten durch die Werbung nur aus zwei Gründen schmackhaft gemacht: Status und Profit. Das gilt für ganz viele Produkte. In Wahrheit würde eine 5(-10)h Arbeitswoche ausreichen, wenn man alles auf die tatsächlich sinnvollen Tätigkeiten beschränken und zeitlich auf alle Schultern umlegen würde.  Heutige Phänomene wie Überproduktion, Arbeitslosigkeit, Armut, Obdachlosigkeit, Naturzerstörung usw. würden verschwinden.

Das alles ist der Wissenschaft längst bekannt und ich habe schon wiederholt auf diesen Seiten darauf hingewiesen. Mehr kann man nicht tun. Nachdenken, Konsequenzen ziehen und Handeln muss jeder selbst.

Holger Roloff, den 20.09.2019

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Nachtrag vom 21.09.2019: Die Halbwertzeit der Regierungsversprechen war kurz, sehr kurz – Dauer: einen Tag. Dann konnte man an der Praxis der Politiker bereits ablesen, wie die eigene Haltung in Wahrheit aussieht…(hier) und (hier) und (hier). Bundeskanzlerin Angela Merkel betreibt also nicht nur die Maximierung der Industrie-Profite, sondern auch die Maximierung der Ignoranz der Bevölkerung (s.hier) (hier) (hier). Immer mehr Details kamen dazu ans Licht (hier) (hier) (hier). Das ach so mächtige Klimapaket schrumpfte indes zum kleinen Päckchen, während sich genau die falsche Klientel über den Merkel-AKKK-Skandal echovierten.

Nachtrag vom 23.09.2019: Greta Thunberg sprach auf dem UN-Klima-Gipfel in New York (Video). Sie betonte, dass es von ihrer Generation aus keine Vergebung für das Versagen der Regierungen geben wird. Richtig so! Dem schließe ich mich nicht nur ausdrücklich an, sondern ich mache darauf aufmerksam, dass sich der Kapitalismus als System inzwischen auf allen Ebenen blamiert hat. (Video zum Beispiel/Bundestagsrede Sahra Wagenknecht zur bisherigen Verkehrs-Struktur- und Klima- und Umwelt-Politik der Bundesregierung)

Dahinter steckt nicht nur ein falsches Gesell-schaftssystem. Das allein ist schon kritikwürdig genug. Dazu kommt vielmehr ein komplettes intellektuelles Versagen der bürgerlichen Führungseliten, die ihr eigenes System nicht verstehen und einen klaren Blick auf das Leben und den Planeten völlig verloren haben. Sie haben diesen Blick selbst aktiv verschleiert durch Diäten, Provisionen, exorbitante Vortrags-Honorare, gut bezahlte Sitze in Aufsichtsräten und Konzernvorständen (= „Nebentätigkeiten“), direkte und indirekte Korruption durch den Lobbyismus der Industrie- und Finanzkonzerne. (Altmaier erklärt das Klimaschutzkonzept)

Das ist gleichermaßen Ausdruck von Dummheit, Egoismus und Habgier, gepaart mit Ignoranz und Gleichgültigkeit gegenüber allen Menschen und sonstigen Lebewesen der Erde. Unser Planet ist vergiftet und schon voll mit Plastikmüll. Damit wurden allein in Deutschland Milliarden verdient. Das Artensterben ist die tägliche Folge. Immer mehr Menschen durchsuchen hierzulande Mülleimer nach Flaschen und Recyclingmüll, kämpfen damit um`s nackte überleben. Die Aufrüstung läuft gleichzeitig auf Hochtouren. Dafür reicht das Steuergeld immer.

Was davon wäre zu verzeihen? Nichts! Verzeihbar sind nur Dinge, die nicht absichtlich, sondern aus Versehen passiert sind. Davon kann hier aber nicht die Rede sein, denn die neoliberale Marktdoktrin, die Diktatur des Marktes (= Ideologie der „alternativlosen Sachzwänge“) ist hier gewolltes Programm. Für all das und mehr – darf es keine Vergebung geben. Niemals!!! Das sehen auch andere Analytiker so (hier)

Es gilt diese Geschichte zu bewahren und daraus zu lernen.

Was der Kapitalismus mit all seinen ideologischen Handlangern verdient, ist unsere tiefe, aufrichtige Verachtung! Die falschen Leute in einem tödlichen System sind eine ganz schlechte Kombination. Mit dem ewigen Klein Klein geht es nicht weiter. Es gibt nur eine konsequente Lösung für das alles: machen wir endlich Schluss damit!!!==> (hier), (vgl. auch hier) und (hier) Der Widerstand  läuft bereits (s. extinction rebellion) (s. Dokumentation SPIEGEL TV) (Proteste werden radikaler)


Die Hamburger Morgenpost berichtet von #AlleFürsKlima (hier)

Auch die Tageszeitung Junge Welt sieht das „Klimaschutzprogramm 2030“ kritisch (hier)

Hier ein paar Eindrücke aus Hamburg, als sich zum Ende hin schon alles langsam wieder auflöste, aber noch Poetry Slam und eine interessante Rede zu hören waren (Video)

Unser geschätzter Kollege Martin Sonneborn (DIE PARTEI) begeistert mit seinem Redebeitrag Schüler der FFF-Demo in Düsseldorf  (Video)

Marktwirtschaft schön grün lackiert (hier)

Der Green New Deal ist eine Mogelpackung (hier)

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen (Audiovortrag)

Hand in Hand für Tierrechte – auch das trägt zum Klima bei (hier)

Danke, Greta! Soviel Klartext im Angesicht der Herrschenden war selten in der Menschheitsgeschichte – ein Kommentar von Florian Kirner  für Tagesdosis 25.09.2019 (hier)

Vom Menschengemachtes Klima – konkrete Beispiele – ein Beitrag von Peter Frey (hier)

Die CO2-Steuer ist eine Mogelpackung! Ebenso ein Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten – eine Analyse von Hermann Ploppa für Tagesdosis 27.09.2019 (hier)

Wo anfangen? Wie wäre es bei den drei größten Verursachern von Abgasen – der Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und vor allem dem Militär – Me, Myself and Media 53 – Toxisches Klima! (Video)

Greta angeblich total ferngesteuert…wirklich? Uli Gellermann hakt nach und beleuchtet diese Argumentationsart (hier)

Schwindendes Eis – Fakten und Grafiken zu Forschungsergebnissen (hier bei statista)

Ökodiktatur – stimmt dieser Begriff? (hier)

Wie und warum Menschen falsche Vorstellung von Hoffnung entwickeln – ein Beitrag von Chris Hedges für Tagesdosis 22.10.2019 (hier)

Zu diesen Kosten wären die Klimaziele bis 2050 noch zu schaffen (hier als PDF)

Lawinengefahr und schmelzende Gletscher wenn der Klimawandel jetzt schon den Alltag verändert – WWF-Interview mit dem Meteorologen Torgeir Mork und dem Klimaforscher Kim Holmèn (hier)

Eine Perspektive des zivilen Widerstandes ist möglich, aber nur dann sinnvoll, wenn sich wirklich substanziell etwas ändert. Andernfalls verhallen alle FFF-, Naturschutz- und Klimaschutzproteste in einem nur grün lackierten „weiter so bisher“. Wir brauchen das Ende aller Kriege, eine massive Abrüstung und den Beginndes Aufbaus eine humanen Wirtschaftssystems! Ein Standpunkt von Jens Wernicke für KenFM (hier)

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