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"Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt, ist sie bei uns falsch verbunden", sagte Rainer Wendt, Verbandschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Handelsblatt Online.

(Quelle: Handelsblatt Online, 18.05.11)

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Archiv für die Kategorie „Gesellschaft“

Preissteigerung und Werte(verfall)

Die Tageszeitung JUNGE WELT brachte in ihrer heutigen Ausgabe einen kurios anmutenden Artikel mit dem Titel „Mit dem Ferrari zum Ein-Euro-Laden“ (hier). Darin wird auf eine bemerkenswerte Buchneuerscheinung der Autoren Markus Metz und Georg Seeßlen hingewiesen – Titel: KAPITALISTISCHER (SUR)REALISMUS (hier).

Die immer irrationaler werdende Konsumwarenwelt der kapitalistischen Spätmoderne und die sich in ihr zuspitzenden Widersprüche wertmäßiger, sozialer und ökologischer Art wurden an dieser Stelle schon mehrfach thematisiert und füllen andernorts inzwischen ganze Bücher.

Buch-Cover Kapitalistischer (Su)RealismusDie im Jahr 2018 aktuelle Politik der meisten Staaten weltweit ist trotzdem immer noch der Neoliberalismus, also der stete Glaube, der Markt regelt alles – man müsse in diesem Sinne nur mehr Vertrauen wagen. Dabei spielt es bekanntlich keine Rolle, ob das tatsächlich auch so ist oder längst mehr als in der Kritik steht, die Umwelt ruiniert wird, immer mehr Staaten scheitern („failed states“), Bürgerkriege toben und die HighTech-Erfindungen nur scheinbar Probleme lösen und die Produktivkräfte gar destruktiv werden.

Andererseits bildet so eine warenförmige Gesellschaft ein dazu passendes Subjektbewusstsein aus. Konsum ersetzt echtes Leben. Ideologien und Populismus haben Hochkonjunktur. Man fröhnt dem Warenfetisch. Schlangen bilden sich bei Produktstarts vor bestimmten Läden und Kaufhausketten erwarten an Rabattverkaufstagen einen regelrechten Kundenansturm. Der Preis für Luxusgüter steigt aus Gründen des Prestige ebenso wie die notwendigen Lebenserhaltungskosten durch Inflation.

Gleichzeitig findet aber ein Wertever-fall statt. Der ist Thema des Buches. Während die Soziologin Roswitha Scholz schon vor Jahren von einer zunehmenden „Verwilderung des Patriarchats“ sprach, schauen sich die Autoren Metz und Seeßlen die subjektive Bedeutung des Warenfetisch` und seiner grotesken Entwicklungen und teilweise in sich selbst widersprüchlichen Tendenzen an. Ihre Darstellung ist jedoch keine trockene, soziologische Abhandlung, sondern eine – obwohl sehr sachlich orientiert – durchaus unterhaltsam geschriebene Fachlektüre. Es tauchen so manche Protagonisten aus Politik und Medien auf, so dass der Leser gut folgen kann, was mit den Argumenten und Feststellungen gemeint ist. Obwohl so eine Veröffentlichung Abstraktionen verlangt, bleibt sie so konkret dass der Leser den Roten Faden nie verliert und sich gut unterhalten fühlt.

Einerseits treiben politisch engagierte Menschen stets positiv motivierte Fragen wie „Wie wollen wir in Zukunft leben?“ und „Welche Werte vertreten wir dabei?“. Doch es gilt dabei, den negativen Ausgangspunkt zu kennen, genau hinzusehen was gegenwärtig los ist und warum wir es zu überwinden wünschen. Der westliche Wertekanon wird nur aufgerufen, wenn er politisch gerade ins Bild paßt. Man vergißt ihn jedoch schnell oder deutet ihn um, wenn soziale und freiheitliche Errungenschaften der vergangenen Jahrzehnte einkassiert werden sollen. Der moderne Mainstream-Mensch handelt in sich widersprüchlich und ist längst vom Realist zum Surrealist mutiert.

Den Autoren gelingt es spielend aufzuzeigen, wie absurd unsere moderne Konsumwelt geworden ist, welche Stilblüten sie hervorbringt, warum selbst die Welt der Reichen Upperclass längst bröckelt und mit welchem moralischen Niedergang des Wertesystems das alles einhergeht.

Holger Roloff, 06. August 2018


weitere Beiträge zu diesem Themenkomplex:

„Die Verwilderung des Patriarchats in der Postmoderne“ von Roswitha Scholz (hier)

So beherrscht das Kapital die Politik – hier am Bsp. der Bankenlobby – Steuerzahlen überlässt man dem Normalbürger und kleinen Mittelstandsunternehmen, während sich die Elite und ihre Handlanger in Lobbyverbänden und Politik (Stichwort „Nebenverdienst“) die Taschen voll machen (hier)

Der drohende Kapitalkollaps und die Angst der Profiteure – ein Kommentar von Susan Bonath  Tagesdosis vom 13.08.2018 bei KenFM macht den Widerspruch von steigender Produktivität und Fall der Profitrate deutlich (hier)

Billigfliegen – Der Airport-Kapitalismus – eine Kolumne von Georg Dietz beim SPIEGEL (hier) und (PDF)

Nichts wird mehr als Wert gepriesen und hochgehalten als der kapitalistische Leistungsmythos – Volker Pispers klärte schon vor Jahren auf über deutsche Spitzenmanager (Video)

19.08.2018 Zitat des Tages bei JUNGE WELT

“Sie beeinflussen Stiftungen, sie kaufen Lehrstühle, sie finanzieren Universitäten – alles in ihrem Sinne. Und das schafft ein großes Ungleichgewicht, und die Demokratie wird dadurch entwertet.”

(Foodwatch-Gründer Thilo Bode am Sonntag im Deutschlandfunk über die Macht der ­Konzerne)

Warum „Wahrheit“ nicht von Mehrheiten abhängen darf, sondern unabhängigen Kriterien genügen muß, erläutert der deutsche Philosoph Christian Weilmeier (Video)

Wie Denkformen, Ideologien und Wertvorstellungen weiter gegeben werden (hier)

Me, Myself and Media 45 vom 02.09.2018 (KenFM) – bietet einen kritischen Blick auf die Medienmanipulationen und den Mangel an zeitgemäßer Demokratie in Deutschland (Video)

Was kann ich selbst im Rahmen des Zerfalls des aktuellen Systems und der ökologischen und sozialen Krisen tun, um etwas zu verbessern? Anregungen gibt dieses Interview (30.08.2018) mit dem alternativen Journalisten und Friedensaktivisten Ken Jensen bei NuoViso.TV (Video)

Pressekonferenz zum Start der AUFSTEHEN-Bewegung vom 04.09.2018 (Video)

Beackert die AUFSTEHEN-Bewegung etwa wieder nur klassische SPD-Terrain? Autorin Ulla Jelpke meldet in Junge Welt berechtigte Zweifel aus ihren eigenen Erfahrungen an (hier) Hier einige hoffnungsvolle Antworten (hier)

Sind wir bereit für den Kapitalismus alles zu opfern?

„System Error“ – ein Film über das Festhalten am religiösen Irrglauben des Wachstums als unabänderlicher Naturtatsache. Das funktioniert nur als quasi Religion mit reichlich kognitiver Dissonanz und blinder Flecken der Wahrnehmung (Trailer). Bericht bei ttt (Video) Hier ein Interview mit dem Regisseur Florian Optik (Video)

ZDF Doku (2018) zur Finanzkrise entlarvt die tatsächliche Rolle der Deutschen Bank. Dabei offenbart sich ganz nebenbei die totale Unfähigkeit der politischen Elite ihr eigenes System namens Kapitalismus zu verstehen. Alle Beteiligten schätzten die Lage völlig falsch ein und trafen falsche Entscheidungen. Und das läuft bis heute ungebremst und unverstanden so weiter. Ein Bezug zur „Realwirtschaft“ wird selbst in der Doku nicht erwähnt, obwohl die Krise primär eine Krise der Arbeitsgesellschaft (1970er Jahre) ist (hier). Hier noch ein Gespräch zu Hintergründen mit dem Autor Dirk Laabs (hier)

Mr. „Dax“ Dirk Müller argumentiert natürlich stets aus pro-kapitalistischer Sicht – macht aber ebenfalls deutlich, dass 10 Jahre nach der letzten großen Krise von Seiten der Politik nichts unternommen wurde, um ihre neoliberal-politische Ausrichtung zu ändern. Weder Frau Merkel, noch die EU noch die internationale Finanzwelt haben „ihre Hausaufgaben“ gemacht (Video)

Wie systematisch auch der moralische Wertezerfall in der vor zehn Jahren in eine 700 Mrd US-Dollar Pleite gesteuerte Bank Lehmann-Brothers bereits war berichtet die Doku „Inside Lehmann“. Das Spektrum der Unternehmensführung reichte von Druck und Mobbing gegen die eigenen Mitarbeiter, Lügen gegenüber der Bankenaufsicht bis zur Bilanzfälschung (hier), wobei warnende Stimmen konsequent ignoriert oder verschwiegen wurden. Mit ähnlich krimineller Energie wurde die in Hong Kong ansässige HSBC Bank geführt, wobei sogar Geldwäsche für Drogenkartelle aus Mexiko eine Rolle spielten. Die Doku „Die Skandalbank“ beleuchtet den Fall (hier)

 

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Erdüberlastungstag auf Wanderschaft

Heute ist der 1. August 2018 – es ist der aktuelle Erdüberlastungstag. Im Vorjahr war es noch der 2. August  gewesen. Er ist also weiter auf stetiger Wanderschaft – nur leider weiter in die falsche, nicht wünschenswerte Richtung.

Dieser Tag markiert den aktuellen Ressourcenverbrauch unseres Planeten (hier) und damit eine Grenze, die entgegen jeglicher Vernunft überschritten ist, denn es bedeutet, dass die natürlichen Grundlagen schneller verbraucht werden, als es der „grüne Fußabdruck“ es eigentlich erlaubt (Info), wenn wir langfristig nachhaltig leben wollen. Das hat ganz viel mit der heutigen Art zu Wirtschaften zu tun.

Halbes Bewusstsein = halbe Wahrheit

Zwar wird dieses Thema sogar in den Mainstream-Medien inzwischen angesprochen (hier), jedoch ohne es allzu genau zu hinterfragen. Zwar wird auf den „grünen Fußabdruck“ verwiesen und ein Stopp des Raubbaus von Ressourcen angemahnt, doch eine strukturelle Verbindung zwischen der Eigenlogik einer Warengesellschaft und damit dem Kapitalismus als Produktions- und Lebensweise und dem stetig wachsenden Verbrauch an Ressourcen, sowie dem Anstieg von Abgasen, Umweltgiften und Müll, wird tunlichst vermieden.

Es wird stillschweigend unterstellt, dass beides durchaus in Einklang zu bringen wäre – also quasi eine „grüne Marktwirtschaft“ möglich sei, wenn die Politik dies nur wolle. Die Annahme erfolgt, obwohl das Gegenteil nicht nur empirisch längst erfasst, sondern auch theoretisch gut begründet vorliegt (Faktensammlung und Artikel dazu – hier).

Müll im Park "Planten un Bloßen" in Hamburg im Juni 2018

Die kritische Theorie hat nämlich längst erkannt, dass es einen Widerspruch zwischen Stoff und Form gibt (s. hier), der nicht nur die innere Schranke des Kapitals erklären kann und damit auch die strukturelle Wertschöpfungskrise seit den 1970er Jahren, die einfach nur nach hinten verschoben wurde und zur Finanzkrise mutierte, sondern auch auf die äußere Schranke der Ökologie hinweist.

Ginge die Wanderschaft dieses Grenztages ungehindert so weiter, strebt der Kapitalismus – allein was die äußere, absolute Schranke (Verhältnis Mensch-Natur) betrifft, unwiderruflich auf einen höchstwahrscheinlich unlösbaren Konflikt und sein eigenes Ende zu. Bis 2030 bräuchten wir bei dem Tempo schon zwei Planeten (hier). Parallel strebt er durch die Arbeitslogik (Verhältnis Mensch-Mensch) der inneren Schranke der Kapitalverwertung entgegen (s. hier). Welche Schranke zuerst erreicht wird, ist offen. Schon die Annäherung erscheint weltweit äußerlich in verschiedenen Krisenszenarien.

Lösungssansatz

Wie man diesem Dilemma entkommen könnte, ist indes grundsätzlich als Gesellschafts-Skizze bekannt – nämlich durch bewusste, konkrete Mengensteuerung der Wirtschaft, anstatt unbewusst einer abstrakten Wertsteuerung (der inneren Funktionslogik des Geldes und der unsichtbaren Hand des Marktes) zu folgen (Konzept s. hier), was bislang aber von der vorherrschenden Politik nicht zur Kenntnis genommen wird.

 

Holger Roloff, 01. August 2018

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Zum Ort des Fotos: „Planten un Blomen“ (Platt-Deutsch für Planzen und Blumen) ist ein beliebter Park im Zentrum Hamburgs (hier)

Marktwirtschaft schön grün lackiert (hier)

Gegen die Wand – Von den gemeinsamen Ursachen der ökologischen und ökonomischen Krise (hier)

Audiovortrag – Wer vom Kapitalismus nicht reden will, soll von Nachhaltigkeit schweigen (hier)

Kapitalismus und Umweltprobleme hängen strukturell direkt zusammen. Deshalb muss unsere Art zu Leben endlich verhandelbar sein – Bericht im Spiegel (hier)

Deutschland verweigert sich echten Klimazielen und boykottierte bekanntlich 2017 sinnvolle Maßnahmen der sehr engagierten Umweltministerin Barbara Hendricks – das Politische-Kabarett spottete zu Recht (Video)

Wesen und Irrationalität der warenförmigen Gesellschaftsform (hier)

Der kapitalistische Irrsinn sowie die Überlastung der Mitwelt zeigen sich auch in der Massentierhaltung. Der Mensch ist entfremdet von der Natur und blendet aus Bequemlichkeit das damit verbundene Leid aus. Hier ein Vorfilm zur neuen Dokumentation „Dominion“, der unser aller Bewusstsein anspricht und aktivieren kann (Video)

Was bedeutet ein Epochenwechsel (hier)

Wohlstand neu erfinden (hier)

Die Zukunft heißt Ressourcenwirtschaft anstatt Marktwirtschaft auf Basis von COMMONS (hier) und (hier)

Extrem heißer Sommer 2018 in Deutschland – Astronaut Alexander Gerst zeigt die Trockenheit aus Sicht der ISS (hier)

„Der Drops ist gelutscht, Freunde“ – das Dilemma des Klimawandels und seine Wahrnehmung – ein Kommentar von Rüdiger Lenz bei KenFM (hier)

„Der Gott, der Plastik schuf“ – zur objektiven Grenze der kapitalistischen Produktionsweise – ein Kommentar von Daniel Bratanovic bei Junge Welt (hier)

„Müllberge und Überflüssige“ – ein Kommentar von Susan Bonath bei KenFM (hier)

„Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen“ – Bericht im Spiegel (hier)

Der Kampf um die Ressource Wasser – tolle WWF-Animation (Video)

Bereits 1912 wurden die heutigen Veränderungen der Erdatmosphäre vorhergesagt und vor der dauerhaften Verbrennung von Kohle gewarnt, wie eine alte Zeitung aus Neuseeland belegt (hier)

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Abrüstungsvorhaben jetzt unterstützen!

Die Tageszeitung JUNGE WELT weist am heutigen 16. Juli 2018 im Zusammenhang mit einem Artikel anläßlich des bevorstehenden 100. Jahrestages mit dem Titel „Die unvollendete Revolution“ (hier) und (hier als PDF) auf eine aktuelle Abrüstungsinitive hin. Dort heißt es – Zitat:

Abrüsten statt aufrüsten

Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart.

Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Abrüsten stat aufrüsten

Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Statt dessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik.

Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her.

Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten.

Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden.

Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot der Stunde

Zitat Ende.

Hier der Link zur offiziellen Webseite der Friedensinitiative:

https://abruesten.jetzt


weitere Artikel zum Thema Frieden und Abrüstung:

Für eine globale Friedenspolitik (hier)

Hochverrat in Helsinki? Was Kapitalismus, Politik, Demokratie und NATO verbindet – ein Kommentar von Dirk Pohlmann bei KenFM (Audio)

Venezuela – Wie die westliche Politik das Land kaputt macht und am liebsten „heil“ bombardieren wollen würde (hier)

Die Helsinki Konferenz 2018 ist zu Ende – wie steht es denn genau um Militärausgaben und -politik der USA (Video)

Wie die Zivilcourage weltweit wächst (hier)

„Neokolonial erzeugte Geister“ – Autor Gerd Schumann beleuchtet den auch mit militärischem Einsatz der Bundeswehr erzeugten Neokolonialismus in Afrika und Afghanistan (hier)

Merkel und von der Leyen sind für Syrien-Einsatz der Bundeswehr – das schafft Raum für Satire (hier)

Trumps Syrien-Strategie und die deutsche Politik – wie der Kapitalismus Kriege initiiert (hier)

Wie Deutschland seine Propagandisten schult, um die ideologische Militarisierung der Gesellschaft weiter voran zu treiben – ein Bericht von Susan Bonath für Junge Welt (hier)

Deutschlands Waffenexporte setzen sich ungehindert fort – Bericht im SPIEGEL (hier)

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Querfront allerorten – Vortrag in Hamburg

Veranstaltungshinweis

Zu Gast in Hamburg ist nach längerer Zeit mal wieder der deutsche Theoretiker Daniel Späth, der als freier Publizist tätig ist und auf den wir an dieser Stelle hinweisen möchten. Geplant ist ein Vortrag sowie eine anschließende Gesprächsrunde im Centro Sociale in Hamburg (Schanze). Erfahrungsgemäß sollte man sich das nicht entgehen lassen, denn dieser Philosoph und Autor der Theorie-Zeitschrift EXIT! gehört zur Spitze dessen, was man im Bereich kritischer Gesellschaftstheorie hierzulande findet.

Datum: Donnerstag, der 21. Juni 2018, Beginn 20:00 Uhr,

Einlass 19:00 Uhr

Form: Vortrag + Diskussionsrunde

Thema: die kapitalistische Krise und ihre ideologische Verarbeitung in den Staaten und  Zentren des Westens – was ist heute „rechts“ und „links“? Wo gibt es Verbindungen beider Denkarten/Weltbilder bzw. sogar einen Schulterschluss (s. hier). Die exakte Bestimmung des Begriffes Querfront ist umstritten (vgl. auch wikipedia). Meistens versteht man darunter Menschen pauschal abwertende und ausgrenzende, also abwehrende ideologische Reflexe wie Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie, Antiziganismus etc.

Titel: „Rechtsruck – Querfront allerorten“

Ort: Centro Sociale Hamburg, Sternstr. 2, Ecke Neuer Kamp Karte

[ => nur 3 min. Fußweg von der U-Bahn-Station Feldstraße]

Offizielle Infos der EXIT!-Redaktion: hier und als PDF

Seite der EXIT!-Redaktion: exit-online.org

Hier ein Vortrag von Daniel Späth zum Thema Wert (hier)

Was der Wert ist und wie die normale Ausbeutung 1.0 im Kapitalverhältnis funktionieren gut erklärt auf Grundlage der klassischen Analyse von Marx (Video)

Auch die moralischen und Politischen Werte des „freien Westens“ stehen in der Kritik. Sie werden dann bemüht, wenn sie den Herrschaftseliten in den Kram passen und ausgeblendet, wenn die eigenen Machenschaften und Verstrickungen offen gelegt werden – ein Kommentar von Dirk Kohlmann bei KenFM (hier)

Argumente Für und Wider der neuen linken Sammlungsbewegung „Aufstehen“ initiiert von Sahra Wagenknecht – ein Kommentar von Susan Bonath vom 06.08.2018 (hier) und Interview mit Frau Wagenknecht (hier)

Die alte Tante SPD reagiert innovativ auf die Wagenknecht-Initiative (Karikatur hier)

Pressekonferenz zum Start der AUFSTEHEN-Bewegung vom 04.09.2018 (Video)

Beackert die AUFSTEHEN-Bewegung etwa wieder nur klassische SPD-Terrain? Autorin Ulla Jelpke meldet in Junge Welt berechtigte Zweifel aus ihren eigenen Erfahrungen an (hier) Hier einige hoffnungsvolle Antworten (hier)

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Zitat des Moments
"Es gibt zwei Möglichkeiten Karriere zu machen: Entweder leistet man wirklich etwas, oder man behauptet, etwas zu leisten. Ich rate zur ersten Methode, denn hier ist die Konkurrenz bei weitem nicht so groß." (Danny Kaye)
Hauptsache Commons
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