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"Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt, ist sie bei uns falsch verbunden", sagte Rainer Wendt, Verbandschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Handelsblatt Online.

(Quelle: Handelsblatt Online, 18.05.11)

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Archiv für die Kategorie „Unsere Welt mal anders“

Superstaat Europa?

Der Buchautor Henrik Müller diskutiert im heutigen SPIEGEL Online über die historische Situation in Europa und mahnt einen Neustart an. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei die Rolle des bürgerlichen Staates (hier).

Richtig an diesem Artikel ist, dass der bürgerliche Staat eine Art kapitalistisch-ideeller Gesamtunternehmer ist. Er hat dafür zu sorgen, dass keine einseitigen Bevorzugungen (Seilschaften) und Disproportionen (Ungleichgewichte des Entwicklungsstandes in den wirtschaftlichen Bereichen) entstehen, die langfristig den Verwertungsprozess des Kapitals stören. Der Staat ist dafür da, die Rahmenbedinungen zu schaffen und zu sichern, damit der kapitalistische Verwertungsprozess optimal laufen kann.

Europafahnen und Demonstranten vor einem Parlament

Richtig ist ebenfalls, dass Markt und Staat historisch gesehen zur gleichen Zeit entstanden sind. Sie bedingen sich gegenseitig als Akteure eines  Kräfteverhältnisses. Alle Versuche, eine der beiden Seiten gegen die andere argumentativ auszuspielen (wie z.B. im Neoliberalismus, in weiten Teilen der Linken, der Grünen, der Rechten, der Keynesianer, Sozialdemokraten, Gesellianer, Republikaner usw.) sind Ideologien, die die Wirklichkeit verzerrt durch einen Filter wahrnehmen, darstellen und diskutieren. Das trifft teilweise auch auf den Autor zu.

Daher bleibt im Ausgangsartikel auch ausgeblendet, wie sehr sich das kapitalistische Weltsystem als Ganzes, als auch die EU im Speziellen, in einer viel fundamentaleren Krise befinden, als allgemein angenommen!!!

Neben den im Artikel durchaus richtig benannten politisch-handwerklichen Fehlern in Europa, sozusagen dem Mangel an Staatlichkeit (dem man viele grundsätzliche Dinge hinzufügen könnte…), bleibt es im Dunkeln, woher diese Fehler kommen, warum jetzt und und warum man sich nicht leichtfüßig zu einigen vermag!?

Neben Resten von kolonialem Großmachtsdenken/-ansprüchen befinden sich alle Länder und Staaten nicht zuletzt auch in Konkurrenz zueinander. Das bringt der Kapitalismus ganz grundsätzlich mit sich. Will man innerhalb dieses Gegeneinanders dennoch einigermaßen ein Miteinander schaffen, geht es nicht, ohne Zugeständnisse aneinander und an die Bevölkerungen. Dazu zählen heutzutage auch mehr demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Das scheut das Kapital aber wie der Teufel das Weihwasser, denn in der Konkurrenz am Weltmarkt gewinnt nur der, der auch durch sein Gewaltmonopol und strukturelle Gewalt (Gesetze, Hartz IV System, Konzernmacht usw.) die höchste Ausbeutungsrate in seinem Land und damit einhergehende soziale Grausamkeiten gegen seine Bevölkerung durchzusetzen vermag, wie bsw. diesen Monat – Juni 2017 – die nächsten Rentenkürzungen in Deutschland – verkündet durch Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) – zynischerweise bezeichnet als „Betriebsrentenstärkungsgesetz“ (vgl. auch ZDF Heute Show vom 02.06.2017 / ab ca. 16:30 min.).

Die Krise des Kapitalismus in Europa, die ursächlich eine Krise der Arbeitswelt ist und äußerlich als Schuldenkrise in Erscheinung tritt, entzweit wiederum die Staaten im Streit darum, wie mit diesen Schulden zu verfahren sei. Wer darf wem was abverlangen. Früher wurde das bei unversöhnlichen Positionen mit Krieg geregelt. Heute redet man zumindest miteinander, ohne jedoch an die eigentlichen Ursachen ranzugehen. Das hieße einzugestehen, dass man die sozial-ökonomischen Grundlagen des Kapitalismus selbstkritisch in den Fokus rücken müsste. Doch da sind sie wieder – der Teufel und das Weihwasser…

Unabhängig von der politisch-ideologischen Ignoranz des Wesens der Krise, läuft diese unterschwellig natürlich weiter, da die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten des Kapitals weiter ungestört ihre Wirkungsdynamik entfalten. Das Kapital ist ja nicht statisch, sondern ein ablaufender Prozess, in dem stetig versucht wird, das Verhältnis von Input und Output der Produktion zu steigern. Solange das historisch auf der zunehmenden Anwendung menschlicher Arbeitskraft basierte, war diese Art Gesellschaftssystem erfolgreich (der „Keynianistische Wohlfahrtsstaat“ der 50er/60er Jahre). Erreicht man jedoch die Phase der Entwicklung, indem sich das umdreht und zunehmend durch den Einfluss von Wissenschaft und Technik menschliche Arbeitskraft ersetzt werden kann, die folglich aus Sicht des Kapitals überflüssig wird, schwindet tendenziell die Mehrwertproduktion – und damit die Grundlage des Kapitalismus überhaupt. Damit begann (1970er Jahre) das Erodieren der bürgerlichen Dichotomie von Markt und Staat. Das zeigte sich z.B. am Scheitern des Goldstandards Anfang der 70er Jahre, dem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit und der staatlichen Verschuldungen Mitte der 70er, womit versucht wurde der damaligen Krise zu begegnen.

Zitat:

„Ich nehme lieber fünf Prozent Inflation in Kauf, als fünf Prozent Arbeitslosigkeit.“

(der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt)

Geholfen hat es nur kurzzeitig. Weder von der Arbeitslosigkeit, die zur festen „Sockelarbeitslosigkeit“ wurde, noch von der wachsenden Verschuldung kam man seit dem bis heute wieder weg. Ganz im Gegenteil. Beides bedingt sich gegenseitig und verweist auf das darunter liegende, ungelöste Problem (s. hier). Als Reaktion auf die Krise der 1970er Jahre und das damit einhergehende Scheitern des Keynianismus im Westen folgte dann die neoliberale Wende ab 1980. Deren politische Vorherrschaft dauert bis heute an und hat die Liste der einzelnen Krisen nur verlängert (US-Sparkassenkrise 1980 („Savings-and-Loan-Crisis“), der Aktiencrash 1987, die Mexiko „Tequila“-Krise 1994/95, die Asien-„Tigerstaaten“-Krise 1997/98, Russlandkrise 1998, Argentinienkrise 1999, Aktienkrise und Neuer Markt Crash 2001, Immobilienkrise 2007, Finanz- und Bankenkrise 2007/2008, „Investitionsklemme“ 2009, Griechenlandkrise 2010, Flüchtlingskrise seit 2015, Zinskrise seit 2016 usw.). Die Krise nimmt  äußerlich also nur jeweils eine andere Erscheinungsform an, ist im Kern aber immer noch die gleiche – nämlich die Wertschöpfungskrise der 1970er Jahre plus die äußeren Grenzen des Wachstums. Die hat sich zunehmend verschärft und erfasst mittlerweile immer größere Teile der Welt (s. auch hier).

Kann der Kapitalismus das Problem lösen?

Nein, kann er nicht. Er könnte es aber erkennen, anders damit umgehen und seine eigenen Formen transformieren in ein neues System – eine Ressourcenwirtschaft (s. auch hier). Die funktioniert nach anderen Grundprinzipien. Sie kennt  weder einen inneren Wachstumszwang noch braucht sie Gewalt. Nur Ehrlichkeit. Die ist bislang jedoch nicht vorhanden.

In einem liegt der Autor Henrik Müller allerdings noch richtig: wie auch immer der benötigte „Neustart“ aussehen mag…er kann nur in Europa beginnen. Hier nahm der Kapitalismus (England) seinen Anfang. Hier wird auch sein Ende durch einen Wandel eingeläutet.

 

Holger Roloff, 18. Juni 2017


G20 einfach erklärt (explainity Erklärvideo) (hier)

Die G20 und die Krise des globalen Kapitalismus – Studie vom Mai 2017 (hier)

Die deutsche Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) drückt sich nicht nur erneut um ihre Verantwortung, sondern offenbart durch ihr Verhalten vielmehr den wahren Charakter und die Absichten der von ihr vertretenen Politik (hier). Wäre der SPD-Kanzlerkandidat 2017 Martin Schultz der, der er vorgibt zu sein (Retter der „sozialen Gerechtigkeit“), wäre das so nicht möglich. Frau Nahles verrät heute schon, was von der SPD zukünftig zu erwarten sein wird.

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Wohlstand neu erfinden

In einem Videogespräch bei Youtube (siehe hier) sind der deutsche Physiker und Autor Harald Lesch im Gespräch mit dem Autor Ernst Ulrich von Weizsäcker (Club Of Rome, deutsche Enquete-Kommision, Bericht s. hier) zu sehen. Die in diesem Gespräch geäußerte Kritik am Neoliberalismus ist absolut nachzuvollziehen.

Anmoderation Gespräch im Rahmen der Reihe Zukunfterde

Leider wird das von den beiden diskutiert auf dem Stand der 1970er Jahre, mit den gleichen Vorschlägen wie damals (Natur-steuer, Maschinenabgabe, soziale Gerech-tigkeit), die historisch bereits als gescheitert anzusehen sind. So greift z.B. der Lösungsansatz einer „Naturverbrauchs-steuer“ (quasi der Natur einen Preis zu geben) viel zu kurz…und selbst diese Idee ließ sich politisch nie durchsetzen.

Grund: In Wahrheit ist Kapitalismus inkompatibel zu Ökologie, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Der Kapitalverwertungsprozess ist eine Spirale und deshalb objektiv gezwungen die Natur wegen seines inhärenten Wachstumszwanges zu zerstören. Das wissen die Konzerne und Staaten auch. Deshalb hadern sie so mit echten Beschlüssen oder gar Maßnahmen. Jeder fortschrittliche Ansatz wurde  immer nur verzögert.

Leider fehlt hier eine dritte Person im Gespräch, die kritische Argumente äußert. Es ist beispielsweise völlig widersinnig, die Schäden von Kohlekraftwerken durch einen Preis (als betriebliche Kosten) zu belegen. Dann würden solche Schäden nur ausgelagert und an Börsen gehandelt werden (wie Emissionsrechte). Da hat die Natur aber nichts davon. Unabhängig davon sprach noch nie etwas dagegen, destruktive Technologien kategorisch zu verbieten oder drastisch zu verteuern, grüne Lösung überproportional zu fördern, den Nahverkehr bewusst zu gestalten, die Anzahl der zugelassenen Kraftfahrzeuge zu begrenzen und von Jahr zu Jahr konsequent zu senken usw. Das hieße aber Umsatzeinbußen, Steuereinbußen, Gewinneinbrüche, mehr Arbeitslose, neue Finanzkrise etc. – und deshalb passiert das nicht. Die verantwortlichen Politiker sind, genau wie Lobbyisten, nur Erfüllungsgehilfen des Kapitals und folgen den objektiven Gesetzmäßigkeiten des Geldes.

Fortschritt kann nur gegen die Interessen des Kapitals durchgesetzt werden!

Stattdessen plädiert Herr von Weizsäcker dafür es so zu machen, „dass kein Kapital vernichtet wird“ und möchte weiter garantieren „die Leistungsträger zu belohnen“. Man solle außerdem darauf achten, dass bei sozialem Ausgleich die „Abstände nach unten nicht zu klein werden“, so Weizsäcker. Das verrät uns alles über das hier zu beobachtende Denken.

Trotzdem ist es interessant zu hören, wie die beiden versuchen die Probleme innerhalb des heutigen Systems lösen zu wollen und dabei halbherzig bleiben – völlig verkennend, dass es ganz andere Wege von Wirtschaft gäbe (allerdings außerhalb von Marktwirtschaft), die solche Widersprüche gar nicht erst aufwerfen bzw. auflösen können (Ressourcenwirtschaft, Peer To Peer Ökonomie, Commons – siehe auch den Dynamikvergleich S.6 im violetten Wirtschaftskonzept).

Echter Wohlstand würde dann entstehen, wenn sich die Menschheit ganzheitlich und sich seiner selbst bewusst als lebendiger Bestandteil der Natur versteht, anstatt Naturgegebenheiten nur betriebswirtschaftlich als „externalisierte Faktoren“ zu betrachten, um sie dann ungehemmt ausbeuten zu können.

Das hieße vor allem, das heute verfügbare Kapital, Technik und Arbeitskräfte konsequent so einzusetzen, dass wir die materiellen Grundlagen immer derart umgestalten, dass wir langfristig unabhängig(er) vom Geld werden. Jeder weitere Schritt der Umgestaltung würde dann weniger Geld kosten, als der zuvor  (beispielsweise durch langlebige, gut reparierbare Produkte und dezentrale Energiestrukturen!). Die besagte Wachstums(zwang)spirale würde den Kurs ändern und beginnen sich nach innen zu bewegen; wir würden anfangen weniger an Ressourcen und Energie zu verbrauchen und alles würde allmählich weniger kosten. Gleichzeitig würde der gesamtgesellschaftliche Arbeitsaufwand sinken, die allgemeine Arbeitszeit sich drastisch verringern (zugunsten neu gewonnener, kostbarer Lebenszeit), das Renteneintrittsalter könnte stetig nach unten gelegt werden und die Natur könnte beginnen sich zu erholen. Die gesellschaftlichen Bewegungsgesetze können sich neu ausrichten. Der Alltag würde sich spürbar entschleunigen. Juristische Gesetze und Regeln würde man entsprechend anpassen. Das wäre eine zukunftsweisende Politik auf Augenhöhe der Zeit! [wie genau das geht und wie es finanziert werden kann ist nachzulesen in „Kartoffeln und Computer“, P.M., 2012]

Als Nebeneffekt würde nachhaltiger Weltfrieden einsetzen, weil der Kampf um die letzten Naturressourcen dem Sparsamkeitsprinzip weichen würde. Außerdem müsste niemand mehr den anderen unter einen finanziellen Druck setzen (monetärer Sparzwang =Austeritätspolitik s. hier), was bislang stets durch Formen von indirekter oder direkter Gewalt durchgesetzt wurde (Schuldner werden bestraft mit Mahngebühren, Beugehaft u.a.). Stattdessen würden nun  Steueroasen genauso austrocknen wie wirtschaftlich bedingte Kriminalität. Spekulanten und Korruption würde systematisch der Boden entzogen. Kriege um Profit wären sinnlos. Die Liste ließe sich noch weiter fortsetzen…

Neue Lebensqualität gewinnen

So eine Strategie bedeutet als politisches Ziel die kapitalistische Produktions- und Lebensweise überwinden zu wollen, zugunsten einer Wirtschaftsform, die mit Zeit wieder natürlich umzugehen versteht (alles hat bzw. braucht seine eigene Zeit! – vgl. auch hier). So könnte eine wirklich neue Lebensqualität entstehen! Dann würden sich alle sozialen, ökonomischen, finanziellen und ökologischen Probleme auflösen lassen, weil die Fragen, was im Sinne des Gemeinwohls und gesellschaftlichen Fortschritts überhaupt sinnvoll ist, ganz neu gestellt werden könnten.

Nur wenn niemand mehr von Naturzerstörung profitieren kann, wird sie tatsächlich verschwinden. So einen Zustand muß man bewusst – also auch politisch gewollt – herstellen – der kommt nicht von allein. Das muß man zunächst mal zu denken wagen, dann weiter umfassend denken können, dann konkretisieren und dann schrittweise und gut gestaffelt umsetzen. Dazu müssen die strukturellen Widersprüche, Axiome (s. hier) und Denkweisen des kapitalistischen Wertesystems (alles soll angeblich einen Geldwert = Preis haben) aufgelöst werden (vgl. z.B. hier). Ziel und Weg der gesellschaftlichen Entwicklung können dann komplett neu ausgerichtet werden, anstatt alles der Diktatur des Marktes, d.h. den Geld- und Warenströmen, zu überlassen, was uns ideologisch als „Freiheit“ verkauft wird.

VideogesprächLeider haben weder Herr Lesch noch Herr von Weizsäcker ein Bewusstsein für diesen breiten Katalog an Möglichkeiten. Nur das mit der Zeit taucht mal wage im Gespräch auf, ohne jedoch ernsthaft ausdiskutiert und aufgelöst zu werden. Für uns kann dieses Gespräch dennoch eine Lehrstunde der aktuellen Zeitqualität darstellen, da es helfen kann die eigenen Gedanken zu schärfen. Wenn wir weiter danach streben diese Qualität inhaltlich zu verändern und energetisch zu erhöhen, wird das den gesellschaftlichen Wandel beflügeln. Ein Wandel braucht tragfähige Argumente. Jeder hat Möglichkeiten sich eigene zu überlegen. Ich hoffe, der Hinweis auf dieses Videogespräch ist dabei eine Anregung und Herausforderung.

 

Holger Roloff, 20. Mai 2017


Weitere Beiträge zu diesem Themenkomplex:

Interview mit Richard David Precht (Mai 2017) zur Digitalisierung, zur Arbeit, zum BGE, zur aktuellen politischen Zukunfts-Blindheit u.a. (hier)

Marktwirtschaft schön grün lackiert (hier)

Die Geldmaschine der Windräder (hier)

Vermisst: Ein Konzept für Gerechtigkeit 4.0 – selbst normale Ökonomen merken inzwischen, dass die herkömmliche Logik des Arbeitsmarktes nicht mehr funktioniert und die Politik zeitgemäße Antworten schuldig bleibt (hier)

Im Dialog: Michael Hirz im Gespräch mit Richard David Precht (19. Mai 2017) zur Zukunft der Gesellschaft – Precht fordert zu Recht die Antworten, die man bei den etablierten Parteien nicht findet (hier)

Das Venus Projekt – Wie die friedliche Weltfamilie neuartigen Wohlstand erschaffen könnte – TV-Bericht im ORF (hier)

Als wäre sie eine Naturgewalt – Bericht bei JUNGE WELT über eine Studie zur Reflexion des Themas Digitalisierung in den Mainstreammedien, die fehlende Fragen und Lösungen offenbart (hier) (und als PDF hier)

Längst werkeln Menschen an derartigen Alternativen und es finden Veranstaltungen statt, die das notwendige Bewusstsein fördern – hier z.B. das Programm von MOVE UTOPIA 2017 (hier)

Das Modell der Zukunft heißt Ressourcenwirtschaft basierend u.a. auf COMMONS als zentraler Kernbaustein einer neuen Ökonomie (hier)

Potentiale der Emanzipation – Digitalisierung und Commons in der Diskussion  auch bei der LINK`s Partei – Bericht und Interview in der Tageszeitung NEUES DEUTSCHLAND (Teil 1) und (Teil2)

 

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Wie falsche Spiritualität zur Ideologie wird

Ein aktuelles Beispiel von rechter Ideologie beschreibt der Autor Jürgen Meier heute in JUNGE WELT online mit seinem Beitrag „Intellektueller Faschismus“ (hier). Dabei zeigt er die Verbindung auf, zwischen einem falschen Verständnis von Spiritualität (basierend auf einer neuartigen Thymos-Ideologie – Begriffsherkunft s. hier) in Kombination mit Sozialdarwinismus (Infos hier), was in der Summe zu einer völkischen Vorstellung der Gesellschaft führt (Infos hier und hier). Der Rückgriff auf den Thymosbegriff von Platon läßt diese Ideologie im Glanze der griechischen Philosophie erscheinen, was typisch für die Neue Rechte in der BRD (hier) ist. So versucht sie, die darauf aufbauenden Argumentationsketten intellektueller erscheinen zu lassen, was Einfallstore und ein Mehr an Attraktivität für empfängliche Gemüter im akademischen Betrieb und in politischen und wirtschaftlichen Kreisen bieten soll.

Das kennen wir aus der Geschichte des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts leider nur allzu gut. Die Parallelen zum Aufkommen der Nazi-Ideologie sind nicht zu übersehen. Auch die musste den damaligen Eliten erst irgendwie schmackhaft gemacht werden – übrigens sehr gut dargestellt in dem Film „Hitler – Aufstieg des Bösen“ (Trailer hier).

Headline des Junge Welt Artikels

Dem Autor gelingt es in besagtem Artikel aufzuzeigen, wie das Denken der heutigen Rechten samt der Partei AfD  funktioniert und auf welchen gedanklichen Grundlagen (Mustern) es steht. So wie damals die  Franzosen (vorm 1. WK) und danach die Juden (vorm 2. WK), nehmen heute der Muslime, völlig undifferenziert zu einem Begriff wie „Islamismus“ zusammengefasst, die Stellvertreterfunktion dessen ein, was es zu bekämpfen gelte. Hauptsache „das Fremde“ als vermeintliche Ursache aller Probleme werde gebannt. Gesellschaftliche Zusammenhänge und die Krise als geschichtlich erreichter und systemimmanenter Zustand des Kapitalismus werden dabei kategorisch ausgeblendet. Solche Kausalitäten sollen auf keinen Fall ins Bewusstsein gelangen.

Kapitalismus erzeugt objektive Gedankenformen, welche die Grundlagen darstellen, um in einem warenförmigen und auf Geld fokussiertem System überhaupt leben zu können. Ideologien sind der notwendige Normalzustand des Denkens. Gerät das System aber anhand seiner eigenen Widersprüche in die Krise und bleiben dabei die tatsächlichen Ursachen unreflektiert oder werden nur in sehr verkürzter Form wahrgenommen (mit Begriffen wie Finanzkrise, Bankenkrise, Kreditklemme usw., bei denen die historische Dimension fehlt oder stark beschnitten ist), dann bietet die Normalität der herrschenden Ideologie keinen ausreichend erscheinenden Ausweg mehr (Bankenregulierung, Einführung von Hartz IV, Negativzins) und die systemimmanenten, unterschwellig vorhandenen Ängste treten an die Oberfläche. Ideologien sind ihrem Wesen nach stets eine intellektuelle Fehlleistung des menschlichen Denkens. Ihr Charakter kann in Krisenzeiten sogar in offene Destruktion, Ausgrenzung und zunächst rhetorische Gewalt umschlagen, die dann letztlich auch physisch auftritt (z.B. brennende Flüchtlingsheime), wenn sie zumindest in den eigenen Reihen oder gar der Öffentlichkeit als ausreichend legitimiert erscheint (man denke historisch auch an sowas wie die Reichskristallnacht, Bücherverbrennungen u.a.).

Das ist – insbesondere heute im Jahr 2017 – aber keineswegs zwingend so, dass Denkmuster einen derart destruktive Ausdruck finden müssen, wie es das Beispiel des Rechtspopulisten Marc Jongen im genannten Artikel zeigt. Man muss keineswegs automatisch zum Islamhasser, Ausländerfeind, Rassisten, Chauvinisten, Sexisten usw. werden. Das sind alles nur ideologische Reflexe auf das, was man selbst nicht versteht, für minderwertig hält oder als Gefahr betrachtet. Das funktioniert wiederum nur durch eine eigene Verdrängung von Realität.

Ignoranz ist gegenwärtig (mal wieder) im bürgerlichen Alltagsbewusstsein zum Normalzustand geworden. Das lässt sich auch daran erkennen, dass politisches Kabarett z.B. in Deutschland seit Jahren Hochkonjunktur hat und sich an all den Widersprüchen, ungelösten Problemen, dem „realen Irrsinn des Alltags“ und  besagter Ignoranz seitens von Politik und Wirtschaft abarbeitet (z.B.  Sendung Extra 3). Das darüber im Publikum überhaupt gelacht werden kann, offenbart, dass  durchaus noch ein – zumindest in Teilen – kritischer Abstand zur Gesellschaft existiert. Nur bleibt der oft unausgesprochen. Nur die geduldeten Hofnarren dürfen das. Genau an diesem Rest an kritischem Kollektivbewusstein können Bürgerbewegungen und eine Partei neuen Typs wie DIE VIOLETTEN im Sinne einer Aufklärung und Emanzipation ansetzen.

Wer einigermaßen ein Gesamtverständnis vom Kapitalismus als Gesellschaftsform hat und diese in den Ablauf der Geschichte einzuordnen vermag, wird auch wissen, dass die Eigenlogik von Geld, Warenkonsum, Arbeitswelt, Marktkonkurrenz, Globalisierung und der Ausbeutungsverhältnisse  selbst genug Ursachen für alle Krisen liefert. Artikel und Buchhinweise dazu finden sich hier auf unserer Internetseite mehr als genug.

Echte Spiritualität ist in diesem Sinne gekennzeichnet von einem ganzheitlichen Verständnis des Universums und unserer Welt. Somit auch von gesellschaftlichen Zusammenhängen, der Philosophiegeschichte, der Entwicklung der Gesellschaftsformen und ihrer dazugehörigen kollektiven Bewusstseinszustände. Der gesellschaftliche Wandel muss daher zunächst einer des  Kollektivbewusstseins sein. Nur durch selbstkritische Einsichten und den Mut zu echten Veränderungen können wir gemeinsam etwas verbessern.

Dabei gilt es vor allem, nicht wieder hinter frühere Erkenntnisse und Einsichten zurückzufallen. Vergangene geistige Fehlleistungen in neuer Art zu reproduzieren ist charakteristisch für sämtliche Rechts- und manchmal auch Linkspopulisten. Auch dazu finden sich hier auf den Seiten Artikel mit entsprechenden Kritikpunkten. Der Artikel von Jürgen Meier zeigt uns, dass es immer noch einen Teil der Menschheit gibt, der nicht gelernt hat bzw. beabsichtigt, sich wirklich befreien zu wollen, der nicht bereit ist, emotional und gedanklich loszulassen und sich von den bestehenden Konventionen und Machtgegebenheiten zu lösen. Wirkliche Freiheit kann nur in einer klassenlosen, (möglichst) herrschaftsfreien Gesellschaftsform existieren. Wenn dadurch die Angst verschwindet und ein echtes – auch strukturell-kooperatives – Miteinander gelebt wird, verschwinden auch Gewalt, Ausgrenzung und die dazu gehörige Rhetorik unserer heutigen Zeit, weil die dahinter liegende Denkform keine Grundlage mehr hat.

Link zum Junge Welt Artikel  und als PDF

Holger Roloff, 24. März 2017

 

weitere Artikel zu diesem Themenkomplex:

Die Sache und ihr Abbild – wie Ideologie entsteht (hier)

Gibt es ein Zurück zur D-Mark? (hier) und (als PDF)

Die hohe Kunst der Selbsttäuschung – eine Einschätzung des Buches „Freiheit statt Kapitalismus“ (Sahra Wagenknecht)  (hier) und (als PDF)

Widersprüche und Denkformen in der Krise (hier) und (als PDF)

Bargeld – retten oder abschaffen? (hier) und (als PDF)

Mehr Zucker für die Kanzlerin (Ankündigung hier) und (Artikel als PDF)

Alles nur ein falsches Spiel? Ein Buchvergleich (hier) und (als PDF)

Krise und Bewusstseinswandel -Interview mit Pinchbeck bei SEIN.de (hier)

Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements (Vortrag per Video hier)

Was passiert, wenn jemand auf einem von Ideologie getragener Posten in der Politik mit der Realität konfrontiert wird? Aktuelles Beispiel: Arbeitsministerin Andrea Nahles, deren bekanntermaßen sehr ignorantes Weltbild (besonders hinsichtlich der von ihr vertretenden Arbeitsontologie) gerade einen Schock erleben musste (hier) und (als PDF)

Thailands buddhistischer Klerus ist längst der Gier nach Materialismus, Geld, Macht und Prunk erlegen (hier als PDF)

Manchmal wird aber auch in der Ideologiekritik etwas unterstellt, was als Grundannahme nicht stimmt, weil es von den Feindbildern der eigenen Ideologie überlagert wird, wie folgendes Beispiel zeigt (hier)

Krokodil frisst Pastor – das passiert, wenn man die Bedeutung der Naturgesetze ignoriert und meint, den eigenen Glauben (= Ideologie) über die Erkenntnisse der Physik stellen zu können – ein typisches Beispiel für falsch verstandene Spiritualität (hier)

Gregor Gysi interpretiert K.I.Z.-Texte – eine Lehrstunde in Sachen Ideologie entlarven (Videogespräch hier)

 

 

 

 

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Griechenland als schwächstes Glied in der Kette

Die Diskussionen um Griechenland nehmen kein Ende. Kaum ein anderes Thema beherrschte die Schlagzeilen der letzten Monate so sehr, wie die Frage des Für und Wider eines Austritts von Griechenland aus dem EURO-Währungssystem (genannt Grexit). Die systemischen Widersprüche werden verbal bearbeitet, geknetet, Hin und Her gewendet, ohne dass es eine verbindliche Lösung gibt, die man allseits gültig und für alle Seiten logisch nachvollziehbar ableiten könnte und somit zu  einem Konsens führen würde. Man kann das Problem einfach nicht schlüssig auflösen. Warum ist das so? Der Grund ist eigentlich sehr simpel:

Kapitalismus als Wirtschafts- und Gesellschaftsform basiert auf inneren, kategorialen Widersprüchen, die ihrem Wesen nach antagonistisch, also dauerhaft unvereinbar sind. In mehreren Beiträgen waren diese Systemgrundlagen hier schon Thema und sind wohl zur Genüge abgehandelt, dargestellt und diskutiert worden (s. Beiträge unten). Ebenso die äußeren Erscheinungen und Phänomene, mit denen wir es im Alltag zu tun haben. Die Politik kann diese Widersprüche und Probleme und folglich auch die daraus entspringenen Krisen nicht reparieren oder überwinden, sondern nur noch verwalten.  Die sogenannten Herrschaftseliten können das Unvermeidliche nur versuchen in die Zukunft zu verschieben, damit andere das Problem dann lösen können. Das ist allerdings eine Illusion, die sie mit ihren Vorgängern teilen.

Was dabei oftmals völlig aus dem Blick gerät, ist der eigene Standpunkt, der von den Beteiligten innerhalb dieses Diskurses eingenommen wird.

Was kann ein violetter Ansatz dazu beitragen?

Antwort: das eigene Bewusstsein zu schärfen und selbstkritisch zu prüfen, wo man sich dabei im Denken selbst verortet. Wo steht man in der Diskussion selber mit seinen Argumenten? Hat man verstanden und bereits verinnerlicht, dass es keinen Sinn hat, sich an einem nihilistischen Diskurs zu beteiligen, von dem man sowie schon weiß oder zumindest intuitiv ahnt, dass es keine saubere, eineindeutige Lösung geben kann und wird? Und wie positioniert man sich dann politisch gesehen? Geht das überhaupt, oder sollte man sich – auch spirituell und energetisch gesehen – dem nicht bewusst verweigern, indem man einen Standpunkt außerhalb des dogmatischen Blickwinkels des Kapitals einnimmt? Sollte man nicht lieber anfangen ganz andere, grundlegende Fragen zu stellen?

Ich möchte deshalb an die Grundlagen dieser sozialen Gesellschaftsform erinnern und auf drei mediale Beiträge verweisen, die in der Lage sind, die Betrachtungsperspektive nochmal zu überdenken. Dabei handelt es sich um zwei Betrachtungen des Autors Götz Eisenberg, der mit der kleinen Anekdote „Von Grillen und Ameisen“  sowie dem »Rätsel der „freiwilligen Knechtschaft“« der sozialpsychologischen Seite des Griechenland Dramas auf den Grund geht.

Außerdem möchte ich auf einen Videobeitrag von campact  verweisen, der zeigt, das selbst innerhalb der normalen, bürgerlichen Denkform die Diskussion und Sachlage rund um das Thema Griechenland sich auch ganz anders verstehen und darstellen lässt, als es gegenwärtig im Mainstream der deutschen Medienlandschaft der Fall ist. Der Unterschied in der Betrachtung besteht nur darin, welche Fakten man berücksichtigt und wie man sie betrachtet und einordnet. Schon kommt man zu einem etwas differenzierteren Ergebnis mit anderer Schwerpunktlage (hier).

Hinzuzufügen vermag ich nur noch, dass der ganze Kapitalismus gerade als System am Scheideweg steht und eine echte Zerreißprobe zu bestehen hat. Die Schranken der Verwertungslogik rücken unaufhörlich näher. Die eiserne, durch Angst, Macht, Lobbyismus und Ideologien geschmiedete Kette ist schon längst rostig. Jede Kette reißt bekanntlich zuerst an ihrem schwächsten Glied. Das scheint in Europa zur Zeit Griechenland zu sein. Doch auch andere Kettenglieder sind in ihrem Kern längt ähnlich marode… Da hilft es auch nichts mehr, sie von außen neu zu lackieren und so über die Zeit zu retten. Der nächste Krisenschub wird kommen. Im Moment gilt übrigens China als potentieller Auslöser eines weltweiten Crash-Szenarios (s. hier).

Solidarität mit Griechenland muss konsequent den Menschen gelten, nicht irgendwelchen „systemrelevanten Banken“. Eine Diskussion mit Argumenten vom Standpunkt des Kapitals aus, führt zwangsläufig in irgendeine der zahlreichen Sackgassen.

Was vielleicht (wage) in eine etwas andere Richtung der Diskussion führen könnte, wie ein europäisches oder regionales BGE, was unmittelbar dem Menschen auf der Strasse helfen würde, steht bislang nirgends auf der Tagesordnung, nichtmal in Deutschland, geschweige denn in Griechenland. So ein radikales Argument als ersten, kleinen Lösungsansatz und Vorschlag, erscheint mir  viel sympathischer, als anderen Ländern vorzuschreiben und aufzwingen, was sie zu tun und lassen haben, wie es unsere politischen Führungseliten meinen tun zu können. Dass sich so eine Idee durchaus real umsetzen lassen würde, fand bereits 2013  in unserem langfristigen Wirtschaftskonzept Erwähnung (vgl. „Wirtschaftsvison“). Es mangelt bislang nur am politischen Bewusstsein und Willen, ernsthaft solche neuen Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Wie lange sich unsere Gesellschaft angesichts der wachsenden Krisen diese Ignoranz wird leisten können, bleibt zu beobachten und anzumahnen.

Holger Roloff, 22. Juli 2015

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weiterführende Artikel zu diesem Thema:

Griechenland – warum die einfachen Wahrheiten nicht stimmen (hier)

Zur Geschichte von Griechenland – Eine Art Protektorat (hier)

Mögliches drittes Hilfspaket: Bund pocht auf  Massenentlassungen in Griechenland (hier)

Willkommen in der Postdemokratie (hier)

Wie Deutschland von der Krise profitiert (hier)

Warum die Lämmer schweigen? (Videovortrag hier)

Georg Schramm zu Atomenergie, Finanzkrise und Grexit (Video hier)

Kannibalen, Zucker und Klassenkampf (hier)

Die Crux mit dem kaufmännischen Rechnen (hier)

Gibt es ein Zurück zur DM? (hier)

Wohin geht ökonomisch der Trend? (hier)

Das Netzwerk des Kapitals (hier)

Interview mit Fabian Scheidler „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ (hier)

Vor welcher Wahl steht Griechenland nach der Wahl? (hier)

Was deutsche Geschichte mit Griechenland verbindet: (hier) und (als PDF)

2016 neue Studie zu Hilfsprogrammen für Griechenland – wer wurde wirklich gerettet (hier)

Neue Kritik an bisherigen Rettungskriterien in Europa: (hier)

Das Establishment übt sich in Leugnung…ein Interview zur Lage in der Eurozone und der Darstellung in den Medien mit Yaris Varoufakis beim FREITAG online (hier)

Manchmal blitzt für einen winzigen Moment die Wahrheit auf, wie folgendes Zitat des Tages bei JUNGE WELT online vom 24.März 2017 zeigt:

Verglichen mit Griechenland, waren diese Reformen, die wir gemacht haben, vielleicht ein lauer Sommerwind. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) laut Nachrichtenagentur dpa bei einem Treffen mit Ministerpräsident Alexis Tsipras in Athen zur »Agenda 2010« unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD)

So geht es den Griechen Stand Mai 2017 (hier)

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