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"Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt, ist sie bei uns falsch verbunden", sagte Rainer Wendt, Verbandschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Handelsblatt Online.

(Quelle: Handelsblatt Online, 18.05.11)

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Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Was bedeutet ein Epochenwechsel?

Natürlich vermag heute noch niemand genau darzustellen, wie eine Gesellschaft nach dem heutigen Kapitalismus tatsächlich in der Praxis aussehen und funktionieren wird. Das wird allein durch den Wettstreit der Ideen, Ideologien und den daraus sich entwickelnden Ablauf der menschlichen Geschichte bestimmt. Zwei Dinge lassen sich aber heute schon sagen:

1. Eine andere Welt – eine andere Vergesellschaftungsform – ist möglich.

2. Wir stehen vor einem grundlegenden Epochenwechsel.

Ein Epochenwechsel ist sowas, wie der historische Übergang vom Mittelalter zur bürgerlichen Gesellschaft. Das was jetzt auf uns zukommt, was schon am Horizont wage sichtbar zu werden beginnt, hat eine andere Qualität, ein andere Wesen. Es geht nicht nur um eine weitere Änderung des Modus von Kapitalismus oder gar einen rein politischen Wechsel an dessen parlamentarischer Spitze oder in den Vorständen und Aufsichtsräten der Konzerne. Selbst der Wechsel zum politischen Sozialismus – einem ideologischen Ableger und Derivat der Kapitalismus, ist heute keine wirkliche Alternative mehr. Sozialismus könnte, wenn überhaupt, nur eine Übergangsphase darstellen, auf dem Weg zu etwas ganz Neuem, von dem wir den Namen noch nicht kennen.

Warum ist Sozialismus keine dauerhafte Alternative? Woran lässt sich das festmachen?

Sozialismus hieße, als Gesellschaft ein anderes Ziel auszurufen, nämlich die sozialen Verhältnisse auf breitem Feld für alle Menschen stetig verbessern zu wollen und sich dafür der Mittel der Wirtschaft und Politik zu bedienen. Immerhin!

Das wäre – zumindest in Teilen – schon mal etwas Anderes, als rein dem Selbstzweck der Geldvermehrung zu folgen, ohne dies an soziale Ansprüche zu knüpfen, so wie wir es seit 1990 erleben konnten. Mit dem Wegfall des Ostblocks und seinem gescheiterten Versuch, einen Realsozialismus dauerhaft zu etablieren, verlor der Westen stufenweise seinen Anspruch, zumindest in Teilen auch soziale Zugeständnisse zu machen.

Anstatt sich irrationaler weise an abstrakten bis lebensfeindlichen Aktienkursen bewusstlos zu applaudieren, sollte man lieber erneut den Kurs konkreter, sozialer Verbesserungen in den Fokus der öffentlichen Aufmerksam rücken…am besten auf allen Ebenen. Ein derartiger, „demokratischer Sozialismus“ wäre zumindest schon mal ein erster Schritt in die richtige Richtung. Er hätte z.B. die Chance eine andere Moral und Ethik zu entwickeln. Das könnte die Grundlage für den nächsten, entscheidenen Schritt darstellen.

Epochenwechel und GeschichteBis zur vollständigen Befreiung von den Zwangsverhältnissen und Zumutungen des Kapitals, wären nämlich weitere Schritte notwendig. Denn – Sozialismus hebt die wertmäßigen Grundlagen des Kapitals – vor allem das Wertschöpfungsprinzip – noch nicht auf. Man wäre ökonomisch noch immer gefangen im alten, kapitalistischen Prinzip der Warenform und des Tauschwertes, was sich – auch wenn mit gesamtgesellschaftlicher Planung – noch am Weltmarkt zu behaupten hätte. Genau daran ist, im Zusammenspiel mit verweigerten Bürgerrechten, fehlender Pressefreiheit und ideologischer Bevormundung, jedoch jener Realsozialismus im Osten ab 1989 gescheitert. Er entsprang historisch bedingt aus dem Trümmern des 2. Weltkrieges und bewegte sich dadurch zwangsläufig in einer Sphäre der nachholenden Modernisierung, abgeschnitten von vielen Patenten, Rohstoffen, Wissen und Möglichkeiten mangels ausreichend Kapital in Form von international akzeptierter Valuta (Westgeld, vgl. hier https://de.wikipedia.org/wiki/Westgeld). Dazu addierten sich die eigenen, hausgemachten Fehler, ähnlich wie heute. Nur die Fehler sind heute sachlich andere.

Sozialismus hätte zwar ein anderes Ziel, bliebe im Außen aber weiter befangen in den Strukturen der Weltmarktkonkurrenz, während der Kapitalismus sich nach innen und außen nicht den gleichen humanistischen Grundprinzipien unterwerfen müsste, wie der Sozialismus. Ein Kapitalist muss auf die Menschen nicht so viel Rücksicht nehmen. Das „Hire and Fire“-Prinzip wäre (zunächst) jeder Form von sozialer Rücksichtnahme tendenziell überlegen. Sozialismus würde Gefahr laufen, langfristig erneut in der globalisierten Konkurrenz zu scheitern. Ein weiterer Grund, warum sich der Westen längst scheibchenweise von der ehemaligen „sozialen Marktwirtschaft“ verabschiedet hat, auch wenn diese rhetorisch gern wieder aufgerufen wird. Hört sich irgendwie immer noch gut an, denn es klingt so ähnlich wie Sozialismus…

Wie kann man diesem Dilemma entkommen? Was wäre der nächste Schritt?

Es stellt trotz dieser plausiblen Einwände einen Unterschied dar, ob sich die Masse der Bevölkerung weiter unter den Bedingungen und Zumutungen lohnabhängiger Beschäftigung, zumal unter der Tendenz zur Prekarisierung, in ihren Lebensverhältnisse gefangen halten lässt, oder ob sich die Zügel deutlich lockern, gelebte Basisdemokratie durchsetzt und wachsender Wohlstand, den alle im Alltag zu spüren bekommen, zu entwickeln vermag. Die Schere zwischen Arm und Reich würde sich in so einem neuartigen, „demokratischen Sozialismus“ zu schließen beginnen. Das Vertrauen würde dadurch wachsen, die Motivation steigen. Ebenso die daraus neu erwachsenen Ansprüche, insbesondere hinsichtlich der Freiheiten, die man noch gerne hätte, um sie zukünftig noch sinnvoller, ökologischer und sozialer nutzen zu können, als es der rein auf Gewinn orientierte, sich an der Marktkonkurrenz abarbeitende Kapitalismus vermag. Kapitalismus funktioniert nur über staatliche Gewalt, Androhung von Sanktionen und Ausbeutung. Dessen Schwäche – die systemische Blindheit für andere Wege und Werte, würde ihm allmählich zum Verhängnis werden.

Sozialismus hingegen – besonders bei einem in Sachen Produktivität und Technologien hoch entwickelten Land wie Deutschland – könnte aktiv, sowohl von der breiten Basis her, als auch als Ziel von der politisch-demokratischen Spitze aus, bewusst dafür entscheiden, die Warenförmigkeit und damit das Wertschöpfungsprinzip zu verlassen. Ist dieser Gedanke erstmal in der Welt und die Möglichkeit ins Auge gefasst, stellt man schnell fest, dass viele derartige Wege existieren. Sie laufen darauf hinaus, durch kluge, weitsichtige Investitionen, sich allmählich unabhängiger vom Kapital und der Geldform zu machen. Diese Wege sind längst gedacht, konzeptioniert und warten auf die öffentliche Diskussion sowie auf die Konkretisierung zur realen Umsetzung. Alles was wir brauchen ist in der Theorie längst vorhanden. Es wird bislang nur von zu wenigen wahrgenommen. Die bürgerliche Politik ignoriert sie bis heute völlig.

Diese Festellungen sind dennoch kein Plädoyer für Sozialismus. Denn – fängt man erst mal an, neu darüber nachzudenken, wie Gesellschaft sein könnte, wird einem schnell klar, dass es nicht mal den Zwischenschritt Sozialismus bräuchte, um dorthin zu kommen, wo manche Vorreiter bewusstseinsmäßig heute schon sind. Gesunder Menschenverstand reicht eigentlich völlig aus. Doch wer hat den noch inmitten von Konsumrausch, Arbeitswahn und Fernsehen auf sinkendem Niveau?

Jeder Leser möge sich selbst fragen, in wie weit sie oder er sich schon über all das informiert hat und wie offen jeder dafür ist, andere Gedanken an sich heran zu lassen und mal die eigene Fantasie zu bemühen. Die Welt könnte ganz anders aussehen!

Sich ergänzende Anregungen in diesem Sinne sind die Ideen wie die Institution der MONETATIVE, des degrowth (ökologisch sinnvolle Wirtschaftsschrumpfung) in Form einer Ressourcenwirtschaft, die Möglichkeiten des COMMONING und als Übergang dahin ein Grundeinkommen, solange wir noch in der warenförmige Alltagslogik verharren und übergangsweise noch Geld benötigen.

Ressourcenwirtschaft anstatt Marktwirtschaft – eine WIRTSCHAFTSVISION:

http://www.hh-violette.de/wp-content/uploads/2013/11/Wirtschaftsvision_Die-Violetten_Okt.2013.pdf

Rolle des BGE beim Übergang vom Kapitalismus zum Postkapitalismus

http://www.hh-violette.de/wp-content/uploads/2017/07/BGE-Wirtschaftsvision-Ergänzung.pdf

COMMONS einfach erklärt und News zum gesellschaftlichen Wandel:

Hauptsache-COMMONS.de

Holger Roloff


Was wundert ihr euch über acht Superreiche? Autor Daniel Kerekes reflektiert ähnliche Fragestellungen bei DIE FREIHEITSLIEBE (hier) und (PDF)

Schauspieler Matt Damon regt zum Nachdenken an  und reflektiert blinden Gehorsam und zivilen Ungehorsam. Was davon brauchen wir? (Video) [Hinweis: Es geht wie bei allen Links nur um diesen einen Beitrag. Wir distanzieren uns wie immer ausdrücklich vom anbietenden Kanal und dessen sonstigen Inhalten und der politischen Haltung, mit der diese dort präsentiert werden! An falschen Querfronten besteht unsererseits kein Intresse!]

Gerd Bedszent Buch Wirtschaftskriminalität 2017

Warum Verbrechen im Kapitalismus den Normalzustand darstellen beleuchtet eine Buchbesprechung vom Autor Thomas Meyer zum neuen Buch von Gerd Bedszent mit dem Titel »Wirtschaftsverbrechen und andere Kleinigkeiten« (hier)

Selbst Extrembeispiele von Wirtschaftsverbrechen und Bankbetrug stellen sich bei genauerem Hinsehen als Normalzustand heraus (hier)

Die Alltäglichkeit der Verbrechen dargestellt im Politkabarett (Video)

Kein Bereich des Lebens wird ausgespart, um auf illegalem Wege Profit zu scheffeln. Im wahrsten Sinne des Wortes wird im Kapitalismus selbst noch aus Scheiße (und der Zutat Korruption) Geld gemacht, wie folgendes Beispiel aus unserem Nachbarland Niederlande zeigt. Schon mal was von der Gülle-Mafia gehört?  (hier)

Die Sinnhaftigkeit der Globalisierung als historisch erreichtem Stand und heutiger Phase in der aktuellen Epoche des Kapitalismus betrachtet aus kritischer-soziologischer Sicht durch Rainer Mausfeld (Video)

Neuseelands neue Premierministerin Jacinda Ardern setzt neuen Kurs, wie ein Artikel auf Netzfrauen.org berichtet (hier)

Bitte Hassen Sie Jetzt – Adventsgruß 2017 – von Sibylle Berg im SPIEGEL online (hier)

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Debatte um eine Maschinensteuer

Wie bereits im Artikel „Wohlstand neu erfinden“ (hier) erwähnt, tauchen derzeit, im Zuge der fortschreitenden Automatisierung der Produktion, alte Debatten wieder auf. So findet sich im aktuellen XING Newsletter eine Diskussion um eine Maschinensteuer. Die alte Idee und Diskussion der 1970er Jahre ist somit wieder da (hier).

Historisch betrachtet ist die Debatte über Automatisierung noch älter, wenn man an die so genannten Ludditen denkt – bekannt auch als die Maschinenstürmer des 19. Jahrhunderts. Diese Bewegung war Ausdruck der grundlegenden Widersprüche, auf denen die kapitalistische Produktions- und Lebensweise beruht (Infos hier) und (Video hier) und (Film hier).
 humanoide Roboter

Der deutsche Werttheoretiker und Philosoph Robert Kurz hatte mal darauf verwiesen, dass die Maschinenstürmer durchaus wussten, dass eigentlich nicht die Maschinen Schuld an der sozialen Verelendung waren, sondern die gesell-schaftlichen Produktionsverhält-nisse. Sie sahen aber keinen anderen Ausweg aus dem Dilemma, denn auf demokratischem Wege soziale Rechte und Verbesserungen zu erhalten war damals noch nicht möglich. Die Macht der herrschenden Klasse schien einfach zu groß. Also zerstörten sie die Maschinen, um der Entwicklung überhaupt etwas entgegen zu setzen. Der Aufstand wurde 1814 mit Gewalt niedergeschlagen. Die Ludditen wurden eingesperrt, aufgehangen oder nach Australien – damals die britische Strafkolonie – in die ewige Verbannung geschickt.

Soviel zum Mythos dem Kapitalismus gehe es per se um gesellschaftlichen Fortschritt…

Der Unterschied zu heute besteht vor allem darin, dass das Kapital in den hoch entwickelten Ländern z.B. hier in Mitteleuropa, den USA, Japan und China nicht mehr so rabiat vorgehen kann, ohne sich selbst zu gefährden. Deshalb entstehen hier Debatten um eine derartige Steuer oder ein BGE. Für andere Teile der Welt (z.B. Lateinamerika, Teile von Asien, Afrika, Südamerika) gilt das übrigens nicht. Da heuert man noch heute oft paramilitärische Söldner an, die alles massakrieren, was sich dem „Forstchritts-Glück“ kapitalistischer Prägung verweigert.

Kann es eine Maschinensteuer geben?

Eine Maschinensteuer kann es kategorial gesehen nicht geben, weil:

1. sie sich nicht weltweit durchsetzen läßt. Das wäre aber die Grundbedingung dafür, da man sonst in der globalen Marktkonkurrenz gravierende Wettbewerbsnachteile in Kauf nehmen müßte. Das blendet die aktuelle Debatte natürlich aus.

2. davon abgesehen, würde eine Maschinensteuer / Maschinenabgabe das Grundproblem nicht lösen, weil eine Maschine keinen Mehrwert produzieren kann. Eine Besteuerung würde nur den vorhandenen Mehrwert anders umverteilen und die Kosten erhöhen. Steigen sie zu sehr, lohnt sich im Extremfall sogar die Anschaffung der Maschinen nicht mehr. Das würde Pkt. 1 zusätzlich verschärfen. Deshalb hat sich dieser Ansatz schon in den 1970er Jahren nicht durchgesetzt.

An diesen politischen und ökonomischen Tatsachen hat sich bis heute nichts geändert.

Sollte es bei uns in der Frage wie wollen wir zukünftig überhaupt angesichts der heutigen Problemlage (Klima, Naturzerstörungen, Kriege, Flüchtlinge) leben, der Einführung eines BGE, mehr Demokratie usw. kein Vorankommen geben und die sozialen Verhältnisse sich stattdessen weiter verschlechtern (Präkarisierung), ist es nicht ausgeschlossen, dass sich auch hierzulande wieder luddistische Bewegungen herausbilden, die massenhaft Sabotage verüben können. Die Krawalle in Hamburg kann man durchaus als eine erste Ahnung davon auffassen, dass so etwas möglich ist.

Wirklich ändern würde das nichts. Es bräuchte schon vielmehr eine Transformation des ganzen Wertesystems und damit einhergehend eine Änderung der Grundkategorien der Vergesellschaftung, um eine sozial-ökonomische Form zu schaffen, die technische Entwicklungen strukturell mit sozialem Fortschritt zu verbinden vermag. Die heutigen Regierungen neoliberaler Denkweise bleiben bislang alle Antworten diesbezüglich schuldig. Ihnen gelingt es nicht mal, die richtigen Fragen zu stellen.

Holger Roloff, den 26. Juli 2017

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Weitere Artikel und Quellen zu diesem Themenkomplex:

„Wohlstand neu erfinden“ (hier)

Richard D. Precht über die nahende Zukunft – Zeit umzudenken! …macht er leider auch nicht wirklich, denn Precht bleibt selbst systemisch völlig blind in Bezug auf Wesen und Charakter des Kapitalismus…so lobt er die Globalisierung und verkennt völlig, dass die vom ihm beschriebene Gesellschaft der nahen Zukunft nicht mehr auf Basis des Wertschöpfungsprinzips und durch „Arbeit“ verdientem Geld funktionieren kann. Aber er erkennt zumindest den technologischen Trend und dessen Auswirkungen. sowie den Grund für die aufsteigende Angst und Panik im Bürgertum, die unreflektiert in Aggressionen sowie irrationale, vor allem rechte Ideologien umschlägt. Keine etablierte Partei bietet echte Antworten oder stellt wenigstens zeitgemäße Fragen (Video) und (hier)

„Schwarzbuch Kapitalismus“ (1999), Robert Kurz (hier)

BGE Tournee 2017 – Aktuelles und Lösungsansätze (hier)

G20 Gipfel und Gipfelstürme*Innen (hier)

Des armen (Raub)Ritters neue Ideen (hier)

Jammertal Sozialpartnerschaft – Hintergrund Klassenkampf – eine ideologiekritische Reflexion bei JUNGE WELT online (hier)

Irrationale Visionen der Transhumanisten verdeutlichen, warum Maschinen allein für sich genommen keine Lösung sind und auch keinen gesellschaftlichen und humanistischen Fortschritt bedeuten. Da Kapitalismus stets die nächste Hoffnung auf Profit bedeutet, kann er auch keine sinnvollen politischen Utopien und Vorstellungen jenseits dessen entwickeln. Letztlich landet er immer nur bei neuen Marktvisionen – Bericht bei JUNGE WELT online (hier)

Zukunft der Arbeit – hier die Automatisierbarkeit des eigenen Berufes erfahren (hier)

Vollbeschäftigung für Roboter – bringt die Technisierung die Befreiung des Menschen?  (hier)

KI – Künstliche Intelligenz als neue Verheißung – ein Glücksversprechen für alle? Es bleibt wie immer völlig ausgeblendet, unter welchen gesellschaftlichen Verhältnissen, insbesondere Produktionsverhältnissen, KI entwickelt wird (hier)

Den Widerspruch der kapitalistischen Arbeitsgesellschaft bringt auch folgendes Zitat auf den Punkt (entdeckt bei JUNGE WELT online):

Zitat des Tages (18.09.2017)

Obwohl wir in der produktivsten Gesellschaft aller Zeiten leben, obwohl wir in einer Gesellschaft leben mit dem größten technischen Aufwand, den wir betreiben können, mit den meisten Automaten und automatisch ablaufenden Produktionsschritten, merken wir irgendwo nichts von dieser Entlastung.

(Der Philosoph Konrad Paul Liessmann am Sonntag im Gespräch mit dem Deutschlandfunk)

Warum eine 40 Stunden Arbeitswoche nicht mehr in die heutige Zeit des Jahres 2017 passt, bringt folgender Beitrag auf den Punkt (hier)

Viele Initiativen werkeln inzwischen an echten Alternativen des Wirtschaftens und bündeln sich in Netzwerken wie dem konzeptwerk neue ökonomie (hier)

Das BGE ist ein Schlüssel für die Zukunft – gefunden bei Xing mit Videointerview von Albert Wenger (Video)

Interview mit der Forscherin Silke von Dyk zur Debatte einer Postwachstumsökonomie im FREITAG (hier) und (PDF)

Zu all dem oben Genannten kommt eine schwer wiegende Strukturfrage insbesondere der deutschen Industrie hinzu – „Mr. Dax“ Dirk Müller erzählt im Interview in Seelenruhe, auf uns zukommt (Video)

Künstliche Intelligenz und Kapital – zu den Fantasien des Silicon Valley und seinen weltfremden Vorstellungen von der Zukunft – von Thomas Konicz (hier) und (hier)

Fetisch Arbeit – eine Reflexion der gesellschaftlichen Arbeitsform von Maria Wölfingseder (hier)

 

 

 

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Superstaat Europa?

Der Buchautor Henrik Müller diskutiert im heutigen SPIEGEL Online über die historische Situation in Europa und mahnt einen Neustart an. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei die Rolle des bürgerlichen Staates (hier).

Richtig an diesem Artikel ist, dass der bürgerliche Staat eine Art kapitalistisch-ideeller Gesamtunternehmer ist. Er hat dafür zu sorgen, dass keine einseitigen Bevorzugungen (Seilschaften) und Disproportionen (Ungleichgewichte des Entwicklungsstandes in den wirtschaftlichen Bereichen) entstehen, die langfristig den Verwertungsprozess des Kapitals stören. Der Staat ist dafür da, die Rahmenbedinungen zu schaffen und zu sichern, damit der kapitalistische Verwertungsprozess optimal laufen kann.

Europafahnen und Demonstranten vor einem Parlament

Richtig ist ebenfalls, dass Markt und Staat historisch gesehen zur gleichen Zeit entstanden sind. Sie bedingen sich gegenseitig als Akteure eines  Kräfteverhältnisses. Alle Versuche, eine der beiden Seiten gegen die andere argumentativ auszuspielen (wie z.B. im Neoliberalismus, in weiten Teilen der Linken, der Grünen, der Rechten, der Keynesianer, Sozialdemokraten, Gesellianer, Republikaner usw.) sind Ideologien, die die Wirklichkeit verzerrt durch einen Filter wahrnehmen, darstellen und diskutieren. Das trifft teilweise auch auf den Autor zu.

Daher bleibt im Ausgangsartikel auch ausgeblendet, wie sehr sich das kapitalistische Weltsystem als Ganzes, als auch die EU im Speziellen, in einer viel fundamentaleren Krise befinden, als allgemein angenommen!!!

Neben den im Artikel durchaus richtig benannten politisch-handwerklichen Fehlern in Europa, sozusagen dem Mangel an Staatlichkeit (dem man viele grundsätzliche Dinge hinzufügen könnte…), bleibt es im Dunkeln, woher diese Fehler kommen, warum jetzt und und warum man sich nicht leichtfüßig zu einigen vermag!?

Neben Resten von kolonialem Großmachtsdenken/-ansprüchen befinden sich alle Länder und Staaten nicht zuletzt auch in Konkurrenz zueinander. Das bringt der Kapitalismus ganz grundsätzlich mit sich. Will man innerhalb dieses Gegeneinanders dennoch einigermaßen ein Miteinander schaffen, geht es nicht, ohne Zugeständnisse aneinander und an die Bevölkerungen. Dazu zählen heutzutage auch mehr demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Das scheut das Kapital aber wie der Teufel das Weihwasser, denn in der Konkurrenz am Weltmarkt gewinnt nur der, der auch durch sein Gewaltmonopol und strukturelle Gewalt (Gesetze, Hartz IV System, Konzernmacht usw.) die höchste Ausbeutungsrate in seinem Land und damit einhergehende soziale Grausamkeiten gegen seine Bevölkerung durchzusetzen vermag, wie bsw. diesen Monat – Juni 2017 – die nächsten Rentenkürzungen in Deutschland – verkündet durch Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) – zynischerweise bezeichnet als „Betriebsrentenstärkungsgesetz“ (vgl. auch ZDF Heute Show vom 02.06.2017 / ab ca. 16:30 min.).

Die Krise des Kapitalismus in Europa, die ursächlich eine Krise der Arbeitswelt ist und äußerlich als Schuldenkrise in Erscheinung tritt, entzweit wiederum die Staaten im Streit darum, wie mit diesen Schulden zu verfahren sei. Wer darf wem was abverlangen. Früher wurde das bei unversöhnlichen Positionen mit Krieg geregelt. Heute redet man zumindest miteinander, ohne jedoch an die eigentlichen Ursachen ranzugehen. Das hieße einzugestehen, dass man die sozial-ökonomischen Grundlagen des Kapitalismus selbstkritisch in den Fokus rücken müsste. Doch da sind sie wieder – der Teufel und das Weihwasser…

Unabhängig von der politisch-ideologischen Ignoranz des Wesens der Krise, läuft diese unterschwellig natürlich weiter, da die ökonomischen Gesetzmäßigkeiten des Kapitals weiter ungestört ihre Wirkungsdynamik entfalten. Das Kapital ist ja nicht statisch, sondern ein ablaufender Prozess, in dem stetig versucht wird, das Verhältnis von Input und Output der Produktion zu steigern. Solange das historisch auf der zunehmenden Anwendung menschlicher Arbeitskraft basierte, war diese Art Gesellschaftssystem erfolgreich (der „Keynianistische Wohlfahrtsstaat“ der 50er/60er Jahre). Erreicht man jedoch die Phase der Entwicklung, indem sich das umdreht und zunehmend durch den Einfluss von Wissenschaft und Technik menschliche Arbeitskraft ersetzt werden kann, die folglich aus Sicht des Kapitals überflüssig wird, schwindet tendenziell die Mehrwertproduktion – und damit die Grundlage des Kapitalismus überhaupt. Damit begann (1970er Jahre) das Erodieren der bürgerlichen Dichotomie von Markt und Staat. Das zeigte sich z.B. am Scheitern des Goldstandards Anfang der 70er Jahre, dem dramatischen Anstieg der Arbeitslosigkeit und der staatlichen Verschuldungen Mitte der 70er, womit versucht wurde der damaligen Krise zu begegnen.

Zitat:

„Ich nehme lieber fünf Prozent Inflation in Kauf, als fünf Prozent Arbeitslosigkeit.“

(der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt)

Geholfen hat es nur kurzzeitig. Weder von der Arbeitslosigkeit, die zur festen „Sockelarbeitslosigkeit“ wurde, noch von der wachsenden Verschuldung kam man seit dem bis heute wieder weg. Ganz im Gegenteil. Beides bedingt sich gegenseitig und verweist auf das darunter liegende, ungelöste Problem (s. hier). Als Reaktion auf die Krise der 1970er Jahre und das damit einhergehende Scheitern des Keynianismus im Westen folgte dann die neoliberale Wende ab 1980. Deren politische Vorherrschaft dauert bis heute an und hat die Liste der einzelnen Krisen nur verlängert (US-Sparkassenkrise 1980 („Savings-and-Loan-Crisis“), der Aktiencrash 1987, die Mexiko „Tequila“-Krise 1994/95, die Asien-„Tigerstaaten“-Krise 1997/98, Russlandkrise 1998, Argentinienkrise 1999, Aktienkrise und Neuer Markt Crash 2001, Immobilienkrise 2007, Finanz- und Bankenkrise 2007/2008, „Investitionsklemme“ 2009, Griechenlandkrise 2010, Flüchtlingskrise seit 2015, Zinskrise seit 2016 usw.). Die Krise nimmt  äußerlich also nur jeweils eine andere Erscheinungsform an, ist im Kern aber immer noch die gleiche – nämlich die Wertschöpfungskrise der 1970er Jahre plus die äußeren Grenzen des Wachstums. Die hat sich zunehmend verschärft und erfasst mittlerweile immer größere Teile der Welt (s. auch hier).

Kann der Kapitalismus das Problem lösen?

Nein, kann er nicht, denn die inneren Gesetzmäßigkeiten von Ware und Geld sind seinem System durch die Kategorien fest eingeschrieben. Dagegen kann er nichts ausrichten. Er könnte es aber erkennen, anders damit umgehen und seine eigenen Formen transformieren in ein neues System – eine Ressourcenwirtschaft (s. auch hier). Die funktioniert nach anderen Grundprinzipien. Sie kennt  weder einen inneren Wachstumszwang noch braucht sie Gewalt. Nur Ehrlichkeit. Die ist bislang jedoch nicht vorhanden.

In einem liegt der Autor Henrik Müller allerdings noch richtig: wie auch immer der benötigte „Neustart“ aussehen mag…er kann nur in Europa beginnen. Hier nahm der Kapitalismus (England) seinen Anfang. Hier wird auch sein Ende durch einen Wandel eingeläutet.

 

Holger Roloff, 18. Juni 2017


G20 einfach erklärt (explainity Erklärvideo) (hier)

Die G20 und die Krise des globalen Kapitalismus – Studie vom Mai 2017 (hier)

Die deutsche Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) drückt sich nicht nur erneut um ihre Verantwortung, sondern offenbart durch ihr Verhalten vielmehr den wahren Charakter und die Absichten der von ihr vertretenen Politik (hier). Wäre der SPD-Kanzlerkandidat 2017 Martin Schultz der, der er vorgibt zu sein (Retter der „sozialen Gerechtigkeit“), wäre das so nicht möglich. Frau Nahles verrät heute schon, was von der SPD zukünftig zu erwarten sein wird (s. auch hier) und (hier).

Um andere Länder auszubeuten, schickt man heute keine Armee mehr, sondern Männer mit Geldkoffern. Der Sinn und Zweck der Finanzhilfen für Griechenland wird z.B. deutlich, wenn man die Profiteure kennt. Die Ausbeutung von Griechenland funktioniert bestens und hat mit echter Solidarität innerhalb der EU nichts zu tun (s. hier) und (hier + weiterführende Artikel)

Elend für alle! [Juni 2017] das Politkabarett von Urban Priol verrät, was wir von den etablierten Parteien zu erwarten haben (Video)

Was die totalitäre Durchsetzung des Neoliberalismus in Frankreich mit sich bringt, welche Widersprüche auftreten, wie hilflos die Gewerkschaften mangels demokratischer Mitbestimmung im Wirtschaftsleben dastehen, offenbart dieses Interview in JUNGE WELT online (hier)

Unsere westlichen Werte – Hagen Retter denkt mal laut nach (Video)

Wie der Neoliberalismus der FDP als Ein-Mann-Personen-Show mit alten Inhalten aber durch Marketing-Agenturen aufpoliertem Image 2017 erneut Anlauf auf die Parlamente nimmt (hier)

Spiritualität bedeutet Zusammenhänge zu erkennen – Max Uphoff zur Lage der Nation (Video)

Gregor Gysi reflektiert im Interview, wie sich aus seiner Wahrnehmung die politische Lage 2017 darstellt (Video)

Die Wirtschaftsweisen und ihre Art zu Denken – entlarvt im Kabarett (Video)

Verheerende Auswirkungen in der Wasserversorgung kündigen sich durch neue EU-Regelungen an – ein Gemeingut wird den Bürgern genommen und in kapitalistische Hände zu geben (hier)

Viele Initiativen werkeln inzwischen an echten Alternativen des Wirtschaftens und bündeln sich in Netzwerken wie dem konzeptwerk neue ökonomie (hier)

Zusammenhänge satirisch entlarvt – „Unser Wohlstand steht auf Leichenbergen“ mit und von Hagen Rether  (Video)

Eine der möglichen Entwicklungsrichtungen beschreibt Dirk Müller (Video) Eine andere wäre die Charta der Europäischen Regionen umzusetzen. Auch dabei lösen sich allerdings die Nationalstaaten tendenziell auf.

Was steht den Veränderungen im Weg? Wie bilden sich gesellschaftliche Strukturen und Machtzusammenhänge? Hier ein Ausschnitt aus einem Vortrag dazu von Rainer Mausfeld (Video) und hier der gesamte Vortrag (Video)

Die Farce der Steueroasen belegt nur einmal mehr, wie sehr sich der Kapitalismus selbst ad absurdum führt und lächerlich macht. Es wird mit dreierlei Maß gemessen. Während den Normalverdienern kräftig in die Tasche gelangt wird und Hartz IV Bezieher sogar alles offen legen müssen, und dann  bewusst arm gerechnet werden zu können, hat man politisch immer wieder ausreichend Möglichkeiten geschaffen, um die Allgemeinheit zu berauben…bislang ohne Folgen, außer Jammern über die „Gier“ (hier)

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G20 Gipfel und Gipfelstürmer*Innen

G20 Gipfel und GipfelstürmerinnenVeranstaltungshinweis Juni 2017

Zum G20 Gipfel in Hamburg finden im Vorfeld in der Stadt zahlreiche Info-Veranstaltungen und Diskussionsrunden statt. Wir möchten an dieser Stelle speziell auf eine hinweisen, da sie sowohl das G20 Treffen als solches, als auch die Reaktionen der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen darauf, von einer grundlegend wertkritischen Sichtweise aus, beleuchtet.

Termin: 29.06.2017, Donnerstag

Uhrzeit: 20:00 Uhr

Ort: Centro Sociale (offizielle Seite hier) Sternstraße 2, 20357 Hamburg, Nähe der S-Bahn Haltestelle Feldstraße/schräg gegenüber, einfach links halten, Eingang am Ende der 2. Gebäudereihe…

Veranstalter: Exit Lesekreis Hamburg (offizielle Seite hier)

offizielles Info der der Veranstaltung: (hier)

Tonmitschnitt der Veranstaltung: (hier)


G20 einfach erklärt (explainity Erklärvideo) (hier)

Die G20 und die Krise des globalen Kapitalismus – Studie vom Mai 2017 (hier)

G20-Gipfel – wie man versucht die Demonstration auf dem Rathausmarkt bürokratisch zu verhindern (hier) und (hier)

Zum G20-Gipfel: umfangreichste Seite zum länger verweilen und umschauen, u.a. auch mit Veranstaltungskalender (hier)

Programm des alternativen Gipfels „Gipfel für globale Solidarität“ (hier)

G20 Seite der Friedenspolitischen Aktion (hier)

G20 Protestwelle Hamburg am 2. Juli 2017 12:00 Uhr und (hier)

Interview mit attac-Aktivist Werner Rätz in der MOPO (hier)

Die Polizei überschreitet im Vorfeld der G20-Proteste bei Camp-Räumung deutlich ihre Kompetenzen – das ist sogar der BILD einen Bericht wert (hier). Danach bestätigt ein Gericht das Übernachtungsverbot in Hamburg-Entenwerder, was einem politisch motiviertem Missbrauch der Justiz gleichkommt, denn so ein Camp ist Bestandteil des verfassungsmäßigen Demonstrationsrechts (hier) und diese Insel wie dafür geschaffen.

Das andere Hamburg – einen Blick auf den historischen Bürgerwiderstand in Hamburg vom Autor André Scheer bei JUNGE WELT online (hier)

Reflexionen rund und das Thema G20 in Hamburg 2017 (hier) und (hier)

Bilder von der ersten G20-Demo am Samstag den 1. Juli 2017 (hier)

Friedlicher, beeindruckender Start in die G20-Protestwoche (hier) …nur die Polizei viel am Rande unangenehm aus der Reihe…siehe auch (hier) – die Gewalt ging einseitig von der Polizei aus! Eine liste der Ereignisse (hier)

Die wichtigsten Demos und Anti-G20-Proteste auf einen Blick (hier)

Hamburger Aufstand 2017 – auch der Schauspieler Rolf Becker stellt sich gegen die Militarisierung der Stadt und appelliert an die Hamburger, die Protest-Camper zu unterstützen (hier)

Berichte und Bilder von den Anti-G20-Protesten, Infoveranstaltungen und Kunstaktionen (hier)

Welcome, Mr President – bissige Werbeaktion in Hamburger Hotel (hier)

Die Berichterstattung und Schlagzeilen bei BILD fokussierten sich nahezu ausschließlich auf die Gewalt am Rande des G20, um maximale Ablenkung zu erzeugen (hier). Es wurden die endlos gleichen Bilder in stets neuer Zusammenstellung gebracht (übrigens auch auf vielen TV-Sendern!). Das erzeugte  den Eindruck, es wäre die halbe Stadt verwüstet worden.

Friedlicher Yoga-Protest in Hamburg (Video)

Zombie Sklaven des Systems – stiller Kunst-Potest (Video)

Gipfel für globale Solidarität – der alternative G20-Gipfel – Auftaktrede von Vandana Shiva (Indien) (Bericht) und (Video)

Alternativgipfel kritisiert die G20 (Bericht)

Alternativgipfel rügt die Kofferträger (Sherpas) des Kapitals (hier)

Interview mit Vandana Shiva beim FREITAG (hier)

Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20“ mit 76.000 Teilnehmern (Video hier) und (Bilder hier)

Die kannibalische Weltordnung überwinden – Jean Ziegler im Interview beim FREITAG (hier)

Die offiziellen G20 stellen Stagnation fest (hier)

Die Hintergründe von Gewalt in Hamburg sowie des Terrorismus liegen vor allem in sozialen Verhältnissen, dem Scheitern des Kapitalismus und damit des bürgerlichen Glücksversprechens der Aufklärung (hier)

Weitere Hintergründe benennt Politkabarettist Urban Priol (Video)

Hamburger Gewerbetreibende widersprechen im Zuge der Debatte über die Gewalt am Rande des G20 der „offiziellen“ Version der Geschehnisse (hier)

Gipfel der Verlogenheit – eine kritische Reflexion von Autor Robert Misik beim FREITAG online (hier) und (als PDF)

Eine Kritik der Gewaltrechtfertigung seitens vieler „Linker“ am Beispiel eines Artikels (von Karl Heinz Dellwo) in der TAZ verfasst von Heinz Gess (hier)

Interview mit einem Vertreter des Vereins „Kritischer Polizisten“ beleuchtet die Haltung, Marschrichtung und Verantwortung hinter den Polizeieinsätzen wie beim G20-Einsatz (hier)

Schauspieler Matt Damon regt zum Nachdenken an  und reflektiert blinden Gehorsam und zivilen Ungehorsam. Was davon brauchen wir? (Video)

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Zitat des Moments
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute. Seht euch an, wohin die Normalen uns gebracht haben." (George Bernard Shaw)
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