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"Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt, ist sie bei uns falsch verbunden", sagte Rainer Wendt, Verbandschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Handelsblatt Online.

(Quelle: Handelsblatt Online, 18.05.11)

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Erdüberlastungstag auf Wanderschaft

Heute ist der 1. August 2018 – es ist der aktuelle Erdüberlastungstag. Im Vorjahr war es noch der 2. August  gewesen. Er ist also weiter auf stetiger Wanderschaft – nur leider weiter in die falsche, nicht wünschenswerte Richtung.

Dieser Tag markiert den aktuellen Ressourcenverbrauch unseres Planeten (hier) und damit eine Grenze, die entgegen jeglicher Vernunft überschritten ist, denn es bedeutet, dass die natürlichen Grundlagen schneller verbraucht werden, als es der „grüne Fußabdruck“ es eigentlich erlaubt (Info), wenn wir langfristig nachhaltig leben wollen. Das hat ganz viel mit der heutigen Art zu Wirtschaften zu tun.

Halbes Bewusstsein = halbe Wahrheit

Zwar wird dieses Thema sogar in den Mainstream-Medien inzwischen angesprochen (hier), jedoch ohne es allzu genau zu hinterfragen. Zwar wird auf den „grünen Fußabdruck“ verwiesen und ein Stopp des Raubbaus von Ressourcen angemahnt, doch eine strukturelle Verbindung zwischen der Eigenlogik einer Warengesellschaft und damit dem Kapitalismus als Produktions- und Lebensweise und dem stetig wachsenden Verbrauch an Ressourcen, sowie dem Anstieg von Abgasen, Umweltgiften und Müll, wird tunlichst vermieden.

Es wird stillschweigend unterstellt, dass beides durchaus in Einklang zu bringen wäre – also quasi eine „grüne Marktwirtschaft“ möglich sei, wenn die Politik dies nur wolle. Die Annahme erfolgt, obwohl das Gegenteil nicht nur empirisch längst erfasst, sondern auch theoretisch gut begründet vorliegt (Faktensammlung und Artikel dazu – hier).

Müll im Park "Planten un Bloßen" in Hamburg im Juni 2018

Die kritische Theorie hat nämlich längst erkannt, dass es einen Widerspruch zwischen Stoff und Form gibt (s. hier), der nicht nur die innere Schranke des Kapitals erklären kann und damit auch die strukturelle Wertschöpfungskrise seit den 1970er Jahren, die einfach nur nach hinten verschoben wurde und zur Finanzkrise mutierte, sondern auch auf die äußere Schranke der Ökologie hinweist.

Ginge die Wanderschaft dieses Grenztages ungehindert so weiter, strebt der Kapitalismus – allein was die äußere, absolute Schranke (Verhältnis Mensch-Natur) betrifft, unwiderruflich auf einen höchstwahrscheinlich unlösbaren Konflikt und sein eigenes Ende zu. Bis 2030 bräuchten wir bei dem Tempo schon zwei Planeten (hier). Parallel strebt er durch die Arbeitslogik (Verhältnis Mensch-Mensch) der inneren Schranke der Kapitalverwertung entgegen (s. hier). Welche Schranke zuerst erreicht wird, ist offen. Schon die Annäherung erscheint weltweit äußerlich in verschiedenen Krisenszenarien.

Lösungssansatz

Wie man diesem Dilemma entkommen könnte, ist indes grundsätzlich als Gesellschafts-Skizze bekannt – nämlich durch bewusste, konkrete Mengensteuerung der Wirtschaft, anstatt unbewusst einer abstrakten Wertsteuerung (der inneren Funktionslogik des Geldes und der unsichtbaren Hand des Marktes) zu folgen (Konzept s. hier), was bislang aber von der vorherrschenden Politik nicht zur Kenntnis genommen wird.

 

Holger Roloff, 01. August 2018

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Zum Ort des Fotos: „Planten un Blomen“ (Platt-Deutsch für Planzen und Blumen) ist ein beliebter Park im Zentrum Hamburgs (hier)

Marktwirtschaft schön grün lackiert (hier)

Gegen die Wand – Von den gemeinsamen Ursachen der ökologischen und ökonomischen Krise (hier)

Audiovortrag – Wer vom Kapitalismus nicht reden will, soll von Nachhaltigkeit schweigen (hier)

Kapitalismus und Umweltprobleme hängen strukturell direkt zusammen. Deshalb muss unsere Art zu Leben endlich verhandelbar sein – Bericht im Spiegel (hier)

Deutschland verweigert sich echten Klimazielen und boykottierte bekanntlich 2017 sinnvolle Maßnahmen der sehr engagierten Umweltministerin Barbara Hendricks – das Politische-Kabarett spottete zu Recht (Video)

Wesen und Irrationalität der warenförmigen Gesellschaftsform (hier)

Der kapitalistische Irrsinn sowie die Überlastung der Mitwelt zeigen sich auch in der Massentierhaltung. Der Mensch ist entfremdet von der Natur und blendet aus Bequemlichkeit das damit verbundene Leid aus. Hier ein Vorfilm zur neuen Dokumentation „Dominion“, der unser aller Bewusstsein anspricht und aktivieren kann (Video)

Was bedeutet ein Epochenwechsel (hier)

Wohlstand neu erfinden (hier)

Die Zukunft heißt Ressourcenwirtschaft anstatt Marktwirtschaft auf Basis von COMMONS (hier) und (hier)

Extrem heißer Sommer 2018 in Deutschland – Astronaut Alexander Gerst zeigt die Trockenheit aus Sicht der ISS (hier)

„Der Drops ist gelutscht, Freunde“ – das Dilemma des Klimawandels und seine Wahrnehmung – ein Kommentar von Rüdiger Lenz bei KenFM (hier)

„Der Gott, der Plastik schuf“ – zur objektiven Grenze der kapitalistischen Produktionsweise – ein Kommentar von Daniel Bratanovic bei Junge Welt (hier)

„Müllberge und Überflüssige“ – ein Kommentar von Susan Bonath bei KenFM (hier)

„Der größte Mikroplastik-Verursacher sind Autoreifen“ – Bericht im Spiegel (hier)

Der Kampf um die Ressource Wasser – tolle WWF-Animation (Video)

Bereits 1912 wurden die heutigen Veränderungen der Erdatmosphäre vorhergesagt und vor der dauerhaften Verbrennung von Kohle gewarnt, wie eine alte Zeitung aus Neuseeland belegt (hier)

„Wie kann man einen Wald kaufen oder verkaufen?“ – Was Entfremdung, Kapital und Faschismus verbindet – ein Kommentar von Rüdiger Lenz bei Tagesdosis 19.09.2018 (hier)

„Sonderprofite versus Lebensgrundlage“ – ein Kommentar von Susan Bonath bei Tagesdosis 24.09.2018 (hier)

Wirtschaften in stofflichen Kreisläufen lautet eine der alternativen Ansätze wie das Craddle To Craddle Prinzip (hier)

Wirtschaften in stofflichen Kreisläufen lautet eine der alternativen Ansätze wie das Craddle To Craddle Prinzip (hier)

Karikatur zum grundsätzlichen Widerspruch zwischen materiellem Sinn des Lebens und kaufmännischem Profit im Kapitalismus am Beispiel Bücher (hier)

Lebensräume schrumpfen und forcieren das Artensterben, bei Insekten, Reptilien und Lurche sowie bei Wirbeltieren – hier ein Spiegel Bericht zum Thema (hier)

 

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