Die Violetten in Hamburg

Die Violetten - ein Projekt zur Rettung der politischen Vernunft

Bundesgeschäftsstelle:
Bundesgeschäftsstelle der Violetten
Zur Bundeswebsite:
Bundeswebsite der Violetten
Wahlspot 2013
Wahlspot 2013
Spenden für die Violetten
Atomausstieg
Atomausstieg selbst gemacht

"Wenn Frau Merkel glaubt, sie kann die abgeschalteten Kernkraftwerke einfach wieder einschalten lassen und einfach 110 anrufen, wenn es Protest gibt, ist sie bei uns falsch verbunden", sagte Rainer Wendt, Verbandschef der Deutschen Polizeigewerkschaft, dem Handelsblatt Online.

(Quelle: Handelsblatt Online, 18.05.11)

Netzwerk-Partner
Spirit Online
Die Mitgliederzeitung
Die Mitgliederzeitung der Violetten


Bienengefährdende Pestizide verboten !

 

 

Liebe wunderbare Avaaz-Gemeinschaft,

wir haben’s geschafft — Europa hat gerade bienengefährdende Pestizide verboten!! Riesenkonzerne wie Bayer haben sich mit aller Kraft dagegen gewehrt, doch das Bürgerengagement, die Wissenschaft und die verantwortungsbewusste Regierungsführung haben letztendlich gesiegt!

Bienen-Aktion von Avaaz, Deutschland
Das „Bienensterben“ vor Bayers Hauptquartier in Köln

Vanessa Amaral-Rogers, von der Expertengruppe für Umweltschutz „Buglife“, sagt:

“Die Entscheidung war knapp, doch dank der massiven Mobilisierung von Avaaz-Mitgliedern, Imkern und anderen Beteiligten, haben wir gewonnen! Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Flut von Anrufen und E-Mails an Minister, die Aktionen in London, Brüssel und Köln und die gigantische Petition mit 2,6 Millionen Unterzeichnern dieses Ergebnis möglich gemacht haben. Mein Dank gilt Avaaz und all denen, die so hart gearbeitet haben, um die Bienen zu retten!”

Zwei Drittel unserer Lebensmittel werden von Bienen bestäubt. Und als Wissenschaftler ein erschreckendes Massensterben unserer Bienenvölker feststellten, ist Avaaz in Aktion getreten — wir haben nicht locker gelassen, bis wir gewonnen haben. Über zwei Jahre hinweg haben wir Nachrichtenfluten an Minister gesendet, medienwirksame Proteste mit Imkern veranstaltet, Meinungsumfragen finanziert und vieles mehr getan — und diese Woche konnten wir einen langerkämpften Erfolg feiern. Gemeinsam haben wir es geschafft. Und zwar so:

    • Frankreich stärken: Im Januar 2011 unterzeichnen 1 Million Menschen unseren Aufruf an Frankreich, um das dortige Verbot tödlicher neonikotinoider Pestizide aufrechtzuerhalten. Avaaz-Mitglieder und Imker treffen sich mit dem französischen Landwirtschaftsminister, erscheinen in den Medien und drängen ihn dazu, der hartnäckigen Industrielobby die Stirn zu bieten, das Verbot aufrechtzuerhalten und ein starkes Signal an andere europäische Länder zu senden.
Bernie in Brüssel
Bernie, die aufblasbare Riesenbiene, hilft uns beim Überreichen unserer 2,6 Millionen starken Petition in Brüssel
    • Es direkt mit der Industrie aufnehmen: Bayer ist bei seinen letzten drei Jahresversammlungen mit Protesten von Avaaz und seinen Verbündeten konfrontiert gewesen. Die Manager des Pestizid-Giganten sowie die anwesenden Investoren werden von Imkern, einem lauten Geschwirr und massiven Bannern mit unserem Aufruf begrüßt, in dem über eine Million Menschen ein Verbot der Neonikotinoid-Verwendung fordern, solange deren Auswirkungen auf Bienenvölker nicht von Wissenschaftlern überprüft worden sind. Avaaz hält sogar eine Präsentation bei der Sitzung, doch Bayer sagt “Nein”.

 

    • Auf die Wissenschaft setzen: Im Januar stellt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit fest, dass drei Pestizide ein unzumutbares Risiko für Bienen darstellen und wir schreiten ein, um sicherzustellen, dass Europas Politiker auf ihre wissenschaftlichen Experten reagieren. Unsere Petition wird innerhalb kurzer Zeit 2 Millionen Mal unterschrieben. Nach zahlreichen Gesprächen mit Entscheidungsträgern in der EU, überreichen wir unsere Forderung direkt an den Hauptsitz der EU in Brüssel. Im Verlauf des Tages schlägt die Kommission ein zweijähriges Verbot vor!

 

Demonstration von Imkern
Imker helfen dabei, der britischen Regierung unsere massive Petition zu überreichen
    • Unsere Chance ergreifen: Der Kampf um die Rettung der Bienen erhitzt sich im Februar und im März. Überall in der EU stehen Avaaz-Mitglieder in den Startlöchern, während alle 27 EU-Mitgliedstaaten entscheiden, ob sie den Vorschlag blockieren oder begrüßen. Als Großbritannien und Deutschland, zwei Länder mit starken Landwirtschaften, bekannt geben, dass sie nicht zustimmen werden, veröffentlicht Avaaz Meinungsumfragen, aus denen hervorgeht, dass die große Mehrheit der Briten und Deutschen ein Verbot befürwortet. Avaaz-Mitglieder senden außerdem fast eine halbe Million E-Mails an Landwirtschaftsminister in der EU. Der britische Minister Owen Paterson, der scheinbar mehr Angst davor hat, sich mit Bürgern zu befassen als mit der Industrielobby, beschwert sich über eine “Cyber-Attacke”. Journalisten machen daraus eine Geschichte, die zu unseren Gunsten ausfällt! Und dann kommt Bernie, unsere 6 Meter große Biene in Brüssel, und bietet ein optisch eindrucksvolles Mittel, unsere Petition zu überreichen, während die Verhandlungen in die Endrunde gehen. Bernie zieht Scharen von Journalisten an und wir erfahren, dass wir dazu beigetragen haben, dass in Spanien die wissenschaftlichen Befunde genauer betrachtet werden und ein Positionswechsel stattfindet. Doch wir erreichen nicht die notwendige Mehrheit, um das Verbot zu erlassen.

 

Bernie in der britischen Tageszeitung                          “The Independent”
Bernie erscheint in der britischen Tageszeitung „The Independent“
  • Das rote Licht auf grün schalten: Im April wird der Vorschlag zur Rettung der Bienen an einen Berufungsausschuss weitergeleitet und es kommt wieder Hoffnung auf, sofern es uns gelingt, in ein paar mehr Ländern einen Positionswechsel zu bewirken. Beim Endspurt tut sich Avaaz mit anderen Gruppen zusammen, darunter Environmental Justice Foundation, Friends of the Earth, Pesticide Action Network, Imker und berühmte, bienenfreundliche Modedesigner, um eine Aktion vor dem britischen Parlament zu organisieren. In Deutschland starten Imker ihre eigene, an ihre Regierung gerichtete, Avaaz-Petition, die innerhalb von nur 2 Tagen von 150.000 Deutschen unterzeichnet und wenig später in Köln überreicht wird. Weitere Telefonanrufe prasseln auf die Ministerien in verschiedenen Hauptstädten nieder, während Avaaz auf eine in letzter Minute beantragte, vernichtende Abänderung von Seiten Ungarns reagiert und Bernie die Biene in Brüssel wieder in Stellung bringt. Pestizidfirmen schalten Anzeigen am Flughafen in Brüssel, die eintreffenden Beamten am Flughafen ins Auge springen sollen und schlagen in den Medien andere Maßnahmen, wie das Pflanzen von Wildblumen, vor. Doch ihre aalglatte Kommunikationsmaschine wird ignoriert — erst wechselt Bulgarien und dann Deutschland (ein Riesenerfolg!) seine Position und diese Woche gewinnen wir, als über die Hälfte der EU-Länder für das Verbot stimmen!

 

Print Friendly

Kommentieren

Zitat des Moments
"Es ist niemals zu spät, eine gesündere Gangart einzulegen. Es ist nur bedeutend schwieriger, wenn das Bewusstsein dafür sehr spät kommt." (frei nach Emmanuel Kant)
Hauptsache Commons
Hauptsache Commons

TRANSFORMIEREN WIR DIE WELT ZUSAMMEN !

Hinweise und Berichte zu Projekten und Werkzeugen, welche für die Erschaffung einer lebenswerten Gesellschaftsform dienlich sind -
via Website und Newsletter !

Nächste Termine
  • Keine Termine.
Infos anfordern!
Bleibe informiert mit Infos über Die Violetten in und für Hamburg

E-Mail:

Name:

HH-Stadtteil:

Ja, bitte!
Kein Bedarf mehr

Seite übersetzen
Eine Hartz4-Geschichte
Hartz-Haustuer
13 / 19°C
sonnig
Südwestwind
Windrichtung
16 km/h
Geschwindigkeit
30%
Niederschlag?
Online-Petitionen
Online-Petitionen

Eine Seite, wo man unkompliziert aktuelle Petitionen unterzeichnen oder auch selbst eine ins Leben rufen kann.

Energiewandel in HH
Energiewandel in HH
Auch unterwegs dabei!
Mobile Website

Unsere Website wird auf einem Smartphone, iPad oder Handy lesefreundlich dargestellt - probiere es mal aus!