Die Violetten - ein Projekt zur Rettung der politischen Vernunft

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Wer sind wir?

 

Die Präambel der Partei Die Violetten

 

Um Spiritualität in Öffentlichkeit und Politik zu tragen, haben mit Beginn des 3. Jahrtausends Geistesfreunde aus mehreren Bundesländern die Partei “Die Violetten – für spirituelle Politik” gegründet.

Die Violetten sehen sich als Vertreter und Sprachrohr einer wachsenden Zahl von spirituellen Menschen an. Von all jenen, die sich der geistigen Dimension unserer Welt bewusst sind und die ihre ganzheitliche und nicht nur rein materialistische Weltanschauung auch in der Politik vertreten sehen möchten.

Spirituell heißt für uns, in erster Linie dem Wohl allen Seins verpflichtet zu sein. Es heißt, das Verbindende anstatt des Trennenden zu betonen, in Liebe, Toleranz und Verantwortung zu handeln und das Göttliche in allem was ist zu sehen.

Wir wissen, dass jeder Mensch nur von seinem Bewusstseinsstand aus denken, fühlen und handeln kann; daher bringen wir allen Verständnis entgegen, wobei wir jedoch jeder Form von Gewalt entschieden entgegentreten.

Da die Erde für alle Menschen die Stätte der Entwicklung zu höherem Bewusstsein ist, setzen wir uns für den Schutz der Natur auf allen Ebenen und den verantwortlichen Umgang mit der Erde ein.

Vorstellung der Partei

Die Partei „Die Violetten – für spirituelle Politik“ wurde 2001 gegründet und sieht sich als Vertreter und Sprachrohr einer wachsenden Zahl von spirituellen Menschen, all jener, die sich der geistigen Dimension unseres Daseins bewusst sind und die ihre ganzheitliche und nicht nur rein materialistische Weltsicht auch in der Politik vertreten sehen wollen.

„Die Violetten“ haben deutschlandweit zum August 2011 rund 900 Mitglieder und sind mittlerweile in zehn Bundesländern in aktiven Landesverbänden organisiert.

Die Partei besteht aus vielen verschiedenen Menschen mit all ihren persönlichen Vorlieben und Ansichten. Auch die Vorstellungen von Spiritualität sind unterschiedlich. Diese Vielfalt verstehen wir als Bereicherung, jede(r) bringt sein Mosaiksteinchen ein, so können wir voneinander über die vielfältigen Möglichkeiten des Lebens lernen, durch jede(n) scheint ein Stück des grenzenlosen göttlichen Potentials.

Viele spirituelle und ganzheitlich ausgerichtete Menschen sehen in unserem derzeitigen politischen System keine Zukunft mehr und beteiligen sich deshalb nicht einmal mehr an Wahlen. Immer mehr Menschen erkennen aber auch, dass für die Stärkung des Gemeinwohls, die Bewahrung der Schöpfung und die vitale Weiterentwicklung der Demokratie ein neues Politikverständnis gefunden und ein neues Verantwortungsbewusstsein gelebt werden muss. Dazu bedarf es der aktiven Mitwirkung breiter Bevölkerungsschichten, die ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Wir können die komplexen gesellschaftlichen Aufgaben der Zukunft nicht mehr einer kleinen Gruppe von Entscheidungsträgern überlassen. Politik als Kunst der Gestaltung unseres sozialen Zusammenlebens zu begreifen, ist die Aufgabe und Verantwortung aller Bürger.

Auch deshalb haben wir als ersten wichtigen Schritt die Einführung eines bedingungslosen, existenzsichernden Grundeinkommens für alle Bürger in unser Programm aufgenommen, nicht nur um eine wachsende Zahl von Menschen von der Existenzsorge zu befreien und ihnen so überhaupt erst die politische Teilhabe am gesellschaftlichen Wandlungsprozess zu ermöglichen, sondern auch um den Einzelnen zu stärken, sein Leben selbstbestimmt seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechend auszurichten und so seine größtmögliche Leistungsfähigkeit für das Gemeinwesen nutzbar zu machen. Die Finanzierbarkeit des bedingungslosen Grundeinkommens wird von führenden Volkswirtschaftlern nicht mehr angezweifelt; seine Einführung bedeutet aber für viele Institutionen wie Parteien, Gewerkschaften und sonstige Interessenverbände einen erheblichen Machtverlust, weil die Menschen dann mehr selbstbestimmt und damit weniger lenkbar sind.

Weitere wichtige politische Forderungen sind die Stärkung der direkten Demokratie in Form von Volksbegehren und -abstimmungen in wichtigen Fragen, eine vom Zwang wirtschaftlicher Interessen befreite Bildungspolitik, ein vom Versicherungszwang befreites Gesundheitswesen, das durch Aufklärung und Bewusstmachen der Zusammenhänge aus ganzheitlicher Sicht das Entstehen von Krankheit möglichst vermeidet und neben der Schulmedizin bewährte alternative Heilmethoden als gleichberechtigt anerkennt.

Angetreten ist die Partei bei der Bundestagswahl (2002, 2009), bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg (2011), Bayern (2008), Hessen (2008) und Nordrhein-Westfalen (2009) sowie bei der Europawahl (2009).


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    (Quelle: Handelsblatt Online, 18.05.11)

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